Soziale Suchmaschine: Das junge Startup Thrives.us stellt sich vor
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Unzählige Fotos, Beiträge und Kommentare landen im Sekundentakt auf Twitter, Facebook und Co. Ein Großteil dieser Informationen ist banal und für die meisten User nutzlos. Andere Informationen, aus der Flut des sogenannten Social Contents, stellen hingegen einen relevanten Mehrwert dar.

Sucht man zum Beispiel in einer fremden Stadt nach einem guten Restaurant, verlässt man sich in der Regel lieber auf eine Empfehlung eines Gastes, der das Lokal bereits getestet hat. Diese und viele weitere Informationen aus sozialen Plattformen will der CEO Dennis Walton mit seiner Suchmaschine Thrives für seine Nutzer zugänglich machen.

In einem Interview stellt uns Dennis das junge Startup vor.

WebMagazin: Erkläre uns doch bitte das Prinzip von Thrives, was ist Eure Idee?

Dennis: Thrives ist eine dynamische Suche für soziale Netzwerke. Das heißt, Nutzer kriegen User-Content aus Facebook, Instagram, Twitter, usw. angezeigt, wenn sie etwas suchen, anstatt dass sie zu Profilen oder statischen Website-Links geleitet werden. Den Vorteil davon zeigen wir in unserem Company Video auf:

What is Thrives? from Thrives on Vimeo.

WebMagazin: Wo steht Ihr bei der Entwicklung von Thrives gerade und wie finanziert Ihr Euch? 

Dennis: Wir stehen noch am Anfang. Die Vision ist klar und der Weg auch, aber unsere Mittel sind (noch) begrenzt, um eine sehr gute Suche zu bauen, besonders da wir Thrives größtenteils bisher gebootstrapped haben. Dennoch: schon jetzt findet man sehr gute Resultate, die man nirgends sonst kriegt. 

WebMagazin: Was macht Thrives besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest?

Dennis: Thrives ist für den End-User, und damit ist uns vor allem wichtig, das Sucherlebnis — von der Ästhetik hin zur Performance bis hin zum Resultat — persönlich und ansprechend zu machen. Ein modernes Sucherlebnis zu schaffen, das macht noch keiner. Unsere Competitor, zum Beispiel Bing, oder neuerdings auch Qwant, sehen immer noch aus wie klassische Suchen: sie sprechen den End-User nicht an. Von diesen beiden mal abgesehen, gibt es dann noch einige ähnliche Modelle im B2B Bereich; aber hier ist der Fokus auch nicht auf dem End-User, sondern auf Business und Big Data. Das will Thrives durch seine User Experience anders machen.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzepts, wie verdient Ihr Geld?

Dennis: Wir wollen erst einmal ein Produkt schaffen, welches User mögen; dann haben wir sicherlich auch ein passendes, nachhatliges Monetarisierungskonzept. 

WebMagazin: Wie seid Ihr auf die Idee von Thrives gekommen, und was habt Ihr vorher gemacht?

Dennis: Marius war Designer und ich habe Literatur studiert. Wir beide haben uns über ein anderes Projekt kennengelernt und eines Tages haben wir uns über Thrives.us unterhalten: dass uns die unpersönlichen und statischen Ergebnisse von heutigen Suchen nicht zufrieden stellen, und dass man bei der Vielfalt an sozialen Netzwerke leicht die Übersicht verliert. Das wollten wir ändern. Also haben wir Thrives.us gebaut. 

WebMagazin: Was sind Eure nächsten Meilensteine, und was wollt Ihr in den kommenden sechs Monaten erreichen?

Dennis: Wir hören auf das Feedback unserer User, und verbessern unser Produkt jeden Tag, so dass diese Thrives besser nutzen.

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