Spotify schafft Streaming-Beschränkungen ab
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Spotify schafft mit sofortiger Wirkung alle Zeitbegrenzungen beim Streamen mit kostenlosen Accounts ab. Regelmäßige Werbeunterbechungen wird es hingegen weiter geben.

Bisher mussten sich Nutzer des kostenlosen Spotify-Angebots nach einer sechsmonatigen Trial-Periode auf monatliche Zeitbegrenzungen einstellen. Ab dem siebten Monat bekam man ein Streaming-Kontingent von einmalig zehn Stunden plus wöchentlich 2,5 Stunden. Nicht verbrauchte Streaming-Zeit konnte angespart werden, allerdings nur bis zu maximal zehn Stunden.

Jetzt hat Spotify angekündigt, dass alle Zeit-Limitierungen abgeschafft werden, und zwar über alle Plattformen hinweg. Offenbar steckt hinter der Ankündigung Kalkül, denn sie kommt nur wenige Tage vor dem Start des Konkurrenzprodukts Beats Music am 21. Januar. Beats Music, ein Projekt von Trent Reznor von Nine Inch Nails und Produzent Jimmy Iovine, wird zunächst nur in den USA verfügbar sein. Zum Preis von zehn Dollar pro Monat können iOS, Android und Windows Phone Nutzer Musik aus einem Katalog mit 20 Millionen Songs unlimitiert auf bis zu drei Geräte streamen. 

Eine Finanzspritze von 250 Millionen Dollar, die Spotify im November 2013 von Investoren erhalten hatte, dürfte dem Streaming-Dienst die Abschaffung der Zeitbegrenzungen zusätzlich erleichtert haben.

Anfang Dezember hatte Spotify die kostenlose Nutzung seines Dienstes per Smartphone-App bekannt gegeben. Songs können per Zufallsmodus oder über Playlists abgerufen werden. Wie bei der Desktop-Version muss man auch bei der kostenlosen Nutzung des mobilen Angebots mit regelmäßigen Werbeeinblendungen vorliebnehmen.

Das letzte Mal, dass Spotify etwas über seine Nutzerzahlen verraten hat, war im März 2013. Damals wurde auf CNet.com vermeldet, dass der Streaming-Dienst aus seinen 24 Millionen Gratis-Nutzern sechs Millionen User zu zahlenden Kunden konvertiert habe.

 

 

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