Spotify vor der Pleite? Hohe Lizenzgebühren sorgen für mächtig rote Zahlen
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Bei Musik-Streaming denkt jeder sofort an den schwedischen Anbieter Spotify. Jeder kennt ihn, fast jeder nutzt ihn. Doch Gewinn wirft das Geschäft nicht ab, dafür seien die Lizenzgebühren der Musikindustrie zu hoch, erzählt Mitgründer und CEO Daniel Ek im Gespräch mit WSJ.

Seit März 2013 sind die Mitgliederzahlen auf stolze 30 Millionen gewachsen. Sechs Millionen davon haben einen der beiden kostenpflichtigen Dienste “Unlimited” oder “Premium” gebucht. Laut Ek entscheiden sich derzeit rund 20 Prozent der regelmäßigem Freemium User für ein Account-Upgrade.

Dennoch sind die traumhaften Nutzerzahlen nichts weiter als Luftschlösser, konnten doch trotz Rekordumsätzen von 434,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr nichts als Verluste eingefahren werden. Schlimmer noch: Die Verluste steigerten sich zum Vorjahr von 45,4 auf 58,7 Millionen Euro.

Um weiter am Ball zu bleiben, wollen die Spotify-Gründer mit ihrem Dienst in neue Märkte vordringen. Genannt werden Mexiko, Hongkong und Singapur. Außerdem seien bereits Gespräche mit den Plattenfirmen im Gange, um die laufenden Kosten zu reduzieren.   

Aufmacherbild: Cute baby-operator with laptop on the white bed von Shutterstock / Urheberrecht: suravid


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