Steam Machine: Test-Phase der „Spielekonsole“ beginnt
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Valves mit Spannung erwartete Pseudo-Spielekonsole „Steam Machine“ kommt zwar erst nächstes Jahr in den Handel. Die Testphase beginnt aber schon heute: Prototyp-Modelle der konsolenähnlichen Geräte wurden an 300 Beta-Tester in den USA verschickt, das entsprechende Betriebssystem Steam OS kann man sich ab heute herunterladen. Auf der Homepage des Unternehmens wird aber empfohlen, dass man mit der Installation warten solle, wenn man kein „unerschrockener Linuxhacker“ sei.

Das kostenlose Betriebssystem nutzt einen Linux-Kernel und ist als dezidierte Entertainment-Plattform eigens für die Verwendung mit der „Steam Machine“ gedacht. Da die „Steam Machine“ letztlich aber nur ein handelsüblicher PC in einem speziellen Gehäuse ist, lässt sich Steam OS auch auf einem normalen Rechner installieren und starten, sofern dieser die entsprechenden Systemvoraussetzungen erfüllt.

Steam OS ist speziell auf die Verwendung mit großen Bildschirmen vorgesehen, ähnlich dem Big Picture Mode, den man bereits jetzt mit Steam verwenden kann. Daneben bietet es alle sonstigen Vorteile von Steam, wie Family Sharing, Cloud-Speicher und personalisierte Spielebibliotheken.

Die Ankündigung der „Steam Machine“ sorgte dieses Jahr für Überraschung. Die Firma Valve war ursprünglich als Spieleentwickler bekannt geworden und hatte in den letzten Jahren vor allem mit der Spieleplattform Steam von sich Reden gemacht, die sich inzwischen zur größten digitalen Distributionsplattform für PC-Spiele entwickelt hat.

 

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