Street View: Google schickt Kamel in die Wüste
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Einige Bereiche der Erde sind für Menschen nur schwer zugänglich, selbst für Google. Dazu gehört auch die Rub‘ al Khali, die größte Sandwüste auf dem Planeten. Google will mit Street View die ganze Welt bequem vom Bildschirm aus bereisbar machen und alle Blind Spots nach und nach mit Bildmaterial füllen. So auch die Wüstenregion.

Street-View-Aufnahmen aus Kamelperspektive

Um Aufnahmen von den Sanddünen zu machen, bedarf es eines ganz besonderen Kamerateams: Die Trekker-Kamera wurde modifiziert und auf dem Rücken eines Kamels befestigt, das nun durch die Wüste rund um die Liwa-Oase südlich von Abu Dhabi zieht. Das Kamel hat man ganz bewusst als Kameraträger gewählt, um auch die entlegensten Ecken zu erreichen, ohne an Straßen und befestigte Wege gebunden zu sein.

Trekker Pack für Street View in unzugänglichen Gegenden

Die Trekker Packs werden normalerweise auf Autodächern befestigt oder, in unzugänglichen Gegenden wie zum Beispiel dem Grand Canyon, von Menschen getragen. Mit dem neu erschlossenen Bereich bekommt der Street View User einen beeindruckenden Einblick in eine wundersame Wüstenwelt:

Aufmacherbild: Head of dromedary in Rub al-Khali desert, Dhofar region (Oman) via Shutterstock / Urheberrecht: KamilloK

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