Surftipp: Kunden aus der Webdesign-Hölle
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Der Kunde hat immer Recht. Jeder, der im Dienstleistungsbereich arbeitet, weiß das. Und er weiß auch, dass das leider schlicht und ergreifend nicht stimmt. Jeder kennt sie, die Kunden aus der Hölle, die auf ihr Recht pochen Recht zu haben – einfach aus Prinzip. 

In der Gastronomie sind es die, die einen felsenfest überzeugt einen Rotburgunder trinken wollen und einen kleinen Sieg davontragen, wenn man ihnen wortlos einen Grauburgunder serviert. Arbeitet man im  Einzelhandel, möchten sie, dass du ein Produkt im Lager suchst, obwohl das Lager leer ist.

Zufrieden sind sie erst, wenn du kurz verschwunden bist und nach einer schnellen Tasse Kaffee entschuldigend zurückkommst und mitteilst, dass das Lager leider immer noch leer ist. Sie haben keine Ahnung, wie deine Arbeit eigentlich funktioniert und erklären dir trotzdem immer wieder, dass Unmögliches schlicht und ergreifend möglich gemacht werden muss. 

Wir haben eine Website entdeckt die solch höllische Kunden, die unseren Kollegen aus der Kreativbranche tagtäglich mächtig auf der Nase herum tanzen, vorstellt.

customer from hell

Screenshot: http://kunden.ausderhoelle.de/

Liebevoll aufgemacht, empfängt uns die Website von Florian Bredl, gefüllt mit Anekdoten primär aus dem Designbereich und wer sich ein bisschen auskennt, der wird nicht lange lesen müssen, bevor er sich mit der flachen Hand gegen die Stirn schlagen will.

Die knappen Texte erzählen in Dialog-Form von Kunden, die man selbst seinem allerschlimmsten Feind nicht wünscht und sie strotzen nur so vor Witz und Sarkasmus. So, dass man sich, selbst wenn man in einem ganz anderen Berufsfeld arbeitet, ein Lachen früher oder später nicht verkneifen kann.

Immer wieder wird die Frage behandelt: Dein Kunde hat keine Ahnung, aber wie sagst du ihm das?

Eine wunderbare Seite zum Stöbern und Zeit vertreiben, als kleine Einstimmung haben wir eine Anekdote ausgesucht:  

Kunde: „Wie groß ist denn der DIN-A4-Briefbogen? Ist das nicht zu klein?“

Ich: „Das ist ein Standardformat, ich kann nicht empfehlen, daran etwas zu ändern.“

Kunde: „Ich denke, das ist zu klein. Vielleicht nehmen wir besser A5.“

Ich: „A5 ist kleiner als A4.“

Kunde: „Dann nehmen Sie eben ein großes DIN-A5-Blatt.“

Ich: „Wären 210 Millimeter mal 297 Millimeter ok?“

Kunde: „Perfekt!

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