T-Systems streicht 4900 Stellen
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Die Deutsche Telekom streicht bei ihrem Sorgenkind T-Systems 4900 Stellen. In diesem Jahr würden 2700 Arbeitsplätze abgebaut und im nächsten 2200 weitere. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dies gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Wie der Sprecher erklärt, wurden bereits 930 Vollzeitjobs abgebaut.

Die Kündigungen seien sozialverträglich abgewickelt worden, es handele sich nicht um betriebsbedingte Kündigungen, sondern um gezielt geplante Kürzungen, über die die Belegschaft ausführlich unterrichtet worden sei.

T-Systems ist das Sorgenkind der Telekom. Weil nicht genug Geld verdient wird und die operativen Geschäfte rote Zahlen schreiben, will die Telekom vom traditionellen Geschäftsmodell, das auf Outsourcing beruht, abrücken. Geschäftsfelder mit höheren Renditen sollen künftig ins Visier genommen werden. Dazu gehören unter anderem cloud- und plattformbasierte Dienstleistungen in der IT. 

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