Tech Open Air 2013 – die Berliner Antwort auf die SXSW
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Technologie, Kunst und Musik: Bei hochsommerlichen Temperaturen fand in der vergangenen Woche die Tech Open Air (TOA) in Berlin statt. Die Veranstalter bezeichnen die TOA selbst als „Unkonferenz“. Von manchen wird die TOA allerdings als die deutsche Antwort auf die SXSW in Austin, Texas bezeichnet. Dabei wollen die Veranstalter vor allem eines nicht: Vergleichbar sein. Und ab und zu gelang das den Veranstaltern auch.

Die rund 800 Besucher tummelten sich während den zwei Veranstaltungstagen nicht nur auf dem Hauptveranstaltungsort im legendären Underground-Club Kater Holzig an der Spree, sondern auch auf über 50 anderen Satelliten-Events in ganz Berlin.

Neben zahlreichen Paneldiskussionen, Ignite Talks und Knowshops hatten Startups die Möglichkeit, ihre Unternehmensideen vor den anwesenden Investoren zu pitchen. Ungewöhnlich war dabei aber vor allem die Themenvielfalt. So diskutierten Fabian und Ferry Heilemann über das Überleben in kompetitiven Märkten, während Riva-Melissa Tez über “Singularity Ideen” philosophierte. Ijad Madisch, Gründer von Research Gates, sprach darüber, wie man es schafft, von Bill Gates finanziert zu werden und wann das erste Amazon für Bakterien und Viren auf den Markt kommt. Natürlich waren auch die neuen Accelerators Plug and Play von Axel Springer und Hy auf den Bühnen vertreten.

toa berlin

©Tech Open Air Berlin/Hesenbergmedia

Internationales Flair verliehen der TOA Gäste wie Stefan Glänzer von Passion Capital, Mike Butcher von Techchrunch sowie Alpha Boost CEO Matt Monahan und Ulrich Schmitz von Axel Springer. Natürlich wurde auf der TOA auch fleißig genetworked. Das Axel-Springer-Kater-Frühstück, die Factory Summer Fair und das MLove Event boten dafür einen geeigneten Rahmen und so endete der erste Konferenztag im Flux Bau, wo sich die Berliner Startup-Szene noch bis in die frühen Morgenstunden selbst feierte.

Sowohl das breite Themenspektrum als auch die ausgefallenen Locations der TOA haben eine ungezwungene Atmosphäre, bei der es nicht nur um Businessmodelle geht, geschaffen. So lässt es sich hervorragend networken. Schon allein deshalb behielten die Veranstalter am Ende der zwei Event-Tage Recht: Die TOA ist nicht vergleichbar! Eben ein bisschen wie Berlin.

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