Terminal will Cloud Computing revolutionieren
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Ein junges Startup aus San Francisco – Terminal – will dank virtueller ultra-schneller Computing-Umgebungen eine schnelle, flexible Art von App-Entwicklung über die Cloud ermöglichen.

Cloud Computing und neue Herausforderungen

Cloud Computing war bereits 2012 einer der wichtigsten IT-Trends, der den Umgang mit IT-Services von Grund auf geändert hat. Ob öffentliche Cloud oder private Enterprise Clouds – User schätzen besonders die Flexibilität und den Bedienkomfort von Cloud-Anwendungen bei gleichzeitiger Kostenersparnis sowie Vereinfachung der IT-Prozesse. Auch 2015 wird Cloud Computing zu den zehn strategisch wichtigen IT-Trends gehören, die bei der Ausrichtung unternehmerischer Vorgänge eine tragende Rolle spielen werden, so das IT-Marktforschungsinstitut Gartner.

Während der Trend bleibt, werden an Cloud-Computing-Anwendungen neue Ansprüche gestellt und eine neue, moderne Generation Cloud-basierter Daten-Services wächst heran. Die tägliche Datenflut stellt Unternehmen und Cloud Services vor die Aufgabe, Informationen sicher, gezielt und vereinfacht bereitzustellen. Des Weiteren spielt die Verknüpfung der Cloud Services mit mobilen Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Die Herausforderung ist hier, die Inhalte so zu synchronisieren, dass diese auf verschiedenen Devices aufgerufen, bearbeitet und optimal dargestellt werden können.

Geschwindigkeit ist ein gefragtes „Feature“

Die Bearbeitungsgeschwindigkeit in der Cloud ist eine weitere Herausforderung, der sich Cloud-basierte Services stellen müssen. Wer ein optimales Computing-Umfeld in der Cloud schaffen will, muss auch dafür sorgen, dass die dort ausgeführten IT-Prozesse schnell vonstattengehen. Schnelligkeit ist ein besonders gefragtes Feature.

Terminal will Cloud Computing revolutionieren

Genau hier setzt eine neue Cloud-Computing-Lösung an. Terminal.com ist ein in San Francisco ansässiges Startup, gegründet von ehemaligen Apple-, Facebook- und Google-Mitarbeitern, die Software-Entwicklung in der Cloud revolutionieren wollen. Terminal.com bietet Developern einfache, ultra-schnelle und leistungsstarke Computing-Umgebungen (Terminals) an, die Bearbeitung und Mitarbeit an Code-Entwicklung direkt über den Browser ermöglichen.

Terminal: Codes schreiben – schnell und ohne Reboot

Über die Anwendung können Developer in Sekundenschnelle eigene Terminals kreieren. Hier können sie neue Codes entwickeln und mit anderen Developern teilen, ohne sich dabei über das Setup Sorgen zu machen. Auf Terminal.com lassen sich Speicherauszüge der Entwicklungsumgebung erstellen und über das einfache Kopieren der URL mit anderen Developern auf der ganzen Welt teilen. In einem neuen Fenster innerhalb des Terminals wird der Snapshot reproduziert. So können Developer live an dem gleichen Code arbeiten und sehen, was der andere gerade tippt. Terminal ermöglicht es, mehrere Prozesse gleichzeitig durchzuführen, ohne dass dabei auch nur ein einziger neuer Befehl gelernt werden muss, versprechen die Macher. Ein Terminal kann innerhalb weniger Sekunden gestartet werden (bei Amazon Web Services oder Heroku kann es bis zu einer Minute dauern). Ein Entwickler kann mehrere Terminals, also mehrere virtuelle Computer schaffen und diese miteinander verbinden. Diese können innerhalb von Sekunden und ohne Reboot auf 1GB RAM verkleinert oder auf bis zu 50GB RAM vergrößert werden, so das Versprechen der Startup-Gründer.

Wer genau wissen will, wie Terminal.com funktioniert, dem sei eine kurze Video-Anleitung ans Herz gelegt, die die Funktionsweise von Terminal.com Schritt für Schritt erklärt. 

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