The Day We Fight Back! Protest gegen Massenüberwachung
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Das Netz reagiert auf Massenüberwachung. Am Dienstag schließen sich mehr als 5.400 Seitenbetreiber zusammen, um unter dem Banner «The Day We Fight Back» gegen die massenhafte Überwachung seitens der NSA und anderen Geheimdiensten im Internet zu protestieren.

Auf Facebook und Twitter können sich Nutzer unter dem Motto #StopTheNSA am Protest zu beteiligen, indem sie kollektiv ihre Profilbilder ändern. Besucher der Internetseite der Aktion werden dazu aufgerufen, der Allianz beizutreten, indem sie Petitionen unterschreiben und auch in der realen Welt lokale Protestaktionen starten. In Deutschland kann man sich außerdem auf die Mailingliste der Internet-Lobby Digitale Gesellschaft setzen lassen.

In der Nachricht an die Nutzer heißt es: «Liebes Internet, wir haben keine Lust mehr uns über das Internet zu beschweren. Wir wollen neue Gesetze, die Online-Überwachung eindämmen.»
Amerikanische Nutzer können sich auf Wunsch direkt mit ihren Abgeordneten verbinden lassen, um die Massenüberwachung per Gesetz einzudämmen.

Am Protest beteiligen sich mehrere große Internetseiten wie Reddit, Tumblr und Wikia, außerdem Bürgerrechtsorganisationen wie die Electronic Frontier Foundation und die American Civil Liberties Union, und große IT-Firmen wie z.B. Mozilla. Es ist nicht das erste Mal, dass das Internet von schwarzen Bannern dominiert wird, ACTA, CETA, SOPA und PIPA lassen grüßen. Der letzte kollektive Netzprotest war gegen die US-Antipiraterieabkommen SOPA und PIPA gerichtet, was letztendlich zum Fall der Gesetzesentwürfe führte. Die aktuelle Aktion hat keinen so großen Zulauf wie die damalige Protestaktion. Z.B. beteiligen sich Google und Wikipedia diesmal nicht an der Allianz.

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