The Hundert: kostenloses Magazin mit 100 Standpunkten zur Online-Hauptstadt Berlin
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In Berlin steppt der Bär – auch dank der beachtlichen Startup Szene, die inzwischen ein internationales Renommee genießt. In dem kostenlosen Magazin „The Hundert: Standpunkte zur Online-Hauptstadt Berlin„,  das heute erstmalig erschienen ist, haben einhundert Szene-Persönlichkeiten ihre Meinung zur Stadt, der Entwicklung junger Unternehmen und den Möglichkeiten kund getan. Die Idee hinter dem Blatt ist es, einen Blick auf Unternehmen zu werfen, der über die Berichterstattungen in Blogs und Fachmagazinen hinausgeht. So gehen die Autoren, die den Hype um Deutschlands Hauptstadt mitbegründet haben, auch der Frage nach, wie es um das Potenzial der aufstrebenden Online-Branche Berlins im Angesicht der Konkurrenz aus Silicon Valley oder Tel Aviv bestellt ist. Herausgeber sind Jan Thomas und Konstatin Iwanow, die sich bereits mit dem Szeneblog Berlin Valley einen Namen machen konnten. 

Entstanden ist das Magazin eigenen Angaben zufolge aus einer „Schnapsidee“. Ursprünglich war geplant, Stimmen ausgewählter Jungunternehmer auf dem Blog Berlin Valley zu veröffentlichen. Erst als sich das Potenzial abzeichnete, auf Basis der Idee ein E-Book anzubieten, entschied man sich für eine Print-Ausgabe mit einer Auflage von 12.500 Exemplaren. Die Kosten von rund 40 000 Euro wurden aus Werbung und Anzeigen finanziert.

Zwar achteten die Verleger darauf, objektive und unvoreingenommene Stimmen zum Status Quo zu sammeln, doch verrät ein erster Blick durch die Erstauflage des Magazins, dass unter den hundert Stimmen kritische Meinungen, wie beispielsweise zur Hipster-Kultur Ausnahmen darstellen. Natürlich lässt sich das auch als generelle Zuversicht und Zufriedenheit der Jungunternehmer interpretieren.  

Aufgrund des Preises von 0 Euro ist ein nachhaltiges Magazin nicht ganz einfach zu realisieren, doch sind zumindest schon die nächsten Titelthemen für das vierteljährlich erscheinende Heft geplant. In der nächsten Ausgabe planen Iwanow und Thomas die hundert erfolgreichsten Berliner Startups vorzustellen, um danach hundert Fehler zu beschreiben, die Startups begangen haben, wobei auch die Lehren, die sie aus ihren Fehltritten gezogen haben, im Fokus stehen sollen.

Wer jetzt Interesse an dem Magazin hat, sollte sich in den nächsten Tagen an den einschlägigen Szenespots herumtreiben, wo insgesamt 10 Tonnen (oder eben 12.500 Exemplare) des 180-Seiten-starken Magazin ausliegen werden. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben nicht, denn auch online steht das gesamte Magazin zur Ansicht und zum Download bereit. Als Gegenleistung bitten die Macher lediglich um einen Like oder Tweet. Ab der kommenden Woche soll das Magazin zudem in einer englischen Übersetzung vorliegen. Wir haben das komplette PDF hier für Euch embedded:

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