TimeZapp – Die Frage-Antwort-App [Startup-Interview]
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Business, Socializing, Unterhaltung oder Nonsense: Passend zu jeder Lebenslage gibt es Apps. Manche schaffen den ganz großen Durchbruch, andere verschwinden wieder im Nichts. Der aktuelle Superstar unter den Apps heißt Quizduell. Mit einem simplen Fragespiel, das den eigenen Freundeskreis miteinbindet, spielt sich die App in die Herzen der Nutzer.

Die jungen Berliner Gründer Benjamin Gögge und Ulrich Katterbach setzen mit Ihrer neuen App TimeZapp ebenfalls auf ein schlichtes Frage-Antwort-Spiel, das aber gleichzeitig auch als ein interessantes Marktforschungs-Tool Verwendung finden kann.

 

WebMagazin: Erkläre uns doch bitte das Prinzip vonTimeZapp, wie funktioniert Eure Idee?

Ulrich Katterbach: TimeZapp ist eine Frage-App für Smartphones, die es sehr einfach und unterhaltsam macht, seine Meinung abzugeben. Zu jeder Frage gibt es immer zwei Antwortmöglichkeiten. Die Themen sind sehr vielfältig und kurzweilig.

 

WebMagazin: Wo steht Ihr bei der Entwicklung von TimeZapp gerade und wie finanziert Ihr Euch?

Ulrich Katterbach: Wir haben eine erste Version für Android im November veröffentlicht und entwickeln seitdem unser System weiter. Wir haben bald die ersten 10.000 Nutzer, die inzwischen schon mehr als 1.000.000 Antworten auf mehr als 1.000 Fragen abgegeben haben. TimeZapp ist aus privaten Mitteln des Gründers und einer Gruppe von Angel-Investoren finanziert.

 

WebMagazin: Was macht TimeZapp besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest?

Ulrich Katterbach: Im englischsprachigen Markt gibt es einige Frage-Apps wie Thumb und Polar, die allerdings ohne redaktionelles System bei den Fragen arbeiten. Wir versuchen, mit unserer Fragemischung dauerhaft interessanten und relevanten Inhalt für unsere Nutzer zu bieten.

 

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzepts, wie verdient Ihr Geld?

Ulrich Katterbach: Einige anonymisierte Daten werden im Auftrag von Kooperationspartnern erhoben.

 

WebMagazin: Wie seid Ihr auf die Idee von TimeZapp gekommen, und was habt Ihr vorher gemacht?

Ulrich Katterbach: Wir haben uns gefragt, wie mobile Nutzer auf möglichst einfache und unterhaltsame Art und Weise ihr Feedback und Meinungen abgeben können. Daraus ist die Idee für TimeZapp entstanden. Den Plan ein Startup zu gründen hatte Ulrich Katterbach schon während seines Studiums, deswegen hat er danach auch Station in zwei Berliner Startups gemacht. Unterstützt wird er von Game Designer Ben Gögge, der vorher neun Jahre beim ZDF online Unterhaltungsprojekte verantwortet hat, und dem wachsenden TimeZapp-Team.

 

WebMagazin: Was sind Eure nächsten Meilensteine, und was wollt Ihr in den kommenden sechs Monaten erreichen?

Ulrich Katterbach: Als nächstes werden wir ein Blog veröffentlichen, in dem wir die interessantesten Ergebnisse unserer Fragen zusammenfassen. Außerdem planen wir in den nächsten Monaten auch die Veröffentlichung einer Version für iOS.

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