Tipps für Ebay-Kleinanzeigen – erfolgreich verkaufen
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Seit seinem Launch im Jahre 1995 hat das Online-Auktionshaus eBay das Internet, wie wir es heute kennen, entscheidend mitgeprägt und sich im Laufe der Zeit mit Bewertungsoptionen, Produktempfehlungen für Nutzer oder einem neuen Gebührenmodell weiter ausgebaut.

eBay verzeichnet täglich rund 1,3 Millionen Unique Users, davon ist jeder dritte Nutzer unter 30 Jahre alt. Wer also auf Deutschlands größtem Online-Kleinanzeigenmarkt erfolgreich Produkte verkaufen will, sollte ein paar Regeln beherzigen.

Wir haben hier einige Tipps für Euch zusammengestellt, mit denen Ihr auf eBay-Kleinanzeigen auf Euch aufmerksam machen könnt:

Vertrauen schaffen

Im Netz treiben sich viele Scharlatane herum. Potenzielle Kunden sind zu Recht besorgt und übervorsichtig, wenn es um Geschäfte mit Fremden im WWW geht. Verwendet deshalb keine Katalog-Bilder, sondern stellt stattdessen selbstgeschossene Fotos in die Anzeige, die den tatsächlichen Zustand der Ware zeigen.

Wenn Ihr zudem Eure Telefonnummer veröffentlicht, dürfte auch dem letzten Zweifler klar sein, dass Ihr es ehrlich meint. Außerdem lassen sich Details telefonisch am besten besprechen.

Less is not more

Insgesamt könnt Ihr 12 Fotos in jede Anzeige stellen. Nutzt diese Möglichkeit und fotografiert das zum Verkauf stehende Objekt aus allen erdenklichen Perspektiven. Kommuniziert dabei mögliche Fehler und Nutzungsspuren offensiv.

Bilder ersetzen den Beschreibungstext nicht!

Bei all der Flut an Fotos, dürft Ihr natürlich den Beschreibungstext nicht vergessen. Dieser sollte aber keine überschwänglichen Lobeshymnen wie „total süße Kommode von der Omi“ enthalten. Das senkt die Glaubwürdigkeit und ist absolut überflüssig. Beschreibt Eure Produkte ausführlich, aber sachlich.

Es nützt nichts, etwaige Makel zu verschweigen – am Ende wird der Käufer das Objekt doch eh in Händen halten. Erspart Euch also lange Diskussionen im Nachhinein und legt die Karten offen auf den Tisch.

Nenn das Kind beim Namen

Worum handelt es sich bei dem Produkt? Wie würdet Ihr selbst danach suchen? Eindeutige Keywords sind im Netz wichtig. Wer einen „Stuhl“ sucht, wird in das Suchfeld „Stuhl“ eingeben und nicht etwa „Sitzgelegenheit“. Verwendet ruhig alternative Beschreibungen und Synonyme. Hier ist aber auch Vorsicht geboten – eBay reagiert, wie diverse andere Suchmaschinen auch, empfindlich, wenn es um Keyword-Spamming geht.

Beobachte Deine Mitbewerber

Was macht die Konkurrenz? Diese Frage sollten sich Verkäufer immer stellen –das gilt auch bei eBay-Kleinanzeigen: Schaut Euch andere Auktionen an, bei denen vergleichbare Artikel versteigert wurden. Wo wurden die Preise angesetzt? Wie viele User haben bei der Auktion mitgemacht? Beobachtet und lernt aus Fehlern Eurer Mitbewerber.

eBays neue Social-Shopping-Funktion 

Unbeeindruckt vom Aufstieg der Netzwerke wie Facebook und Twitter hat sich eBay auf die Verbesserung seines Bestellablaufs konzentriert. Social Media und die damit einhergehende empfehlende Werbung innerhalb einer Community haben bisher bei der Handelsplattform eine untergeordnete Rolle gespielt.

Vor wenigen Wochen hat eBay ein neues Social Media Feature namens eBay-Kollektionen in sein Angebot eingeführt, mit dem sich Kunden via Twitter und Facebook untereinander austauschen können.

eBay-Nutzer können nun nach dem Vorbild von Pinterest eigene Kollektionen zusammenstellen und über Social-Media-Einbindungen direkt mit ihren Freunden teilen.

Der Dienst funktioniert dabei wie eine Kollage, die auf einer eigens dafür entwickelten Profilseite präsentiert wird.

Zum Start des Social Shopping Launches zeigt eBay bereits 21.000 Kollektionen, die von Prominenten zusammengestellt wurden:

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