Top 5 Fallen beim Online-Kauf
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Der Warenkorb gehört zu den kritischsten Stellen im Online-Bestellprozess, denn gerade dort brechen Kunden den Kaufvorgang am häufigsten ab. Online-Händlern gehen so Tag für Tag Unsummen durch die Lappen.

Online Shopping macht 9,1 Prozent des deutschen Gesamthandelsvolumens aus

Einer aktuellen Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels zufolge verzeichnete der deutsche Online-Handel 2013 mit rund 39,1 Milliarden Euro ein erfolgreiches Jahr und machte damit 9,1 Prozent des deutschen Gesamthandelsvolumens aus

Die Usability von Bestellvorgängen ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Vor allem die Warenkorb-Optimierung hat einen enormen Effekt auf den Umsatz eines Online-Shops. Dennoch weisen viele Webshops in Deutschland starke Defizite auf, die den User oft kurz vor dem Kaufabschluss abschrecken. 

Wie füllt sich der virtuelle Warenkorb und wie werden User zu Käufern? Eine Studie der Löwenstark Online-Marketing-Agentur im Rahmen eines Remote-Usability-Tests hat die wichtigsten Warenkorb-Abbruchgründe ermittelt.

Folgende fünf Probleme haben sich herauskristallisiert: 

Gewünschte Zahlungsmöglichkeiten nicht vorhanden

Bankeinzug, Kreditkarte oder PayPal? User, die ihre bevorzugte Zahlungsart nicht finden, verlassen schnell den Shop. Die gängigen Bezahloptionen, die nicht fehlen dürfen, sind Zahlung per Rechnung, Kreditkarte, Lastschrifteinzug und über Online Payment-Anbieter wie PayPal

Nützlich ist auch die Verwendung von Logos und von kurzen Beschreibungstexten zu jedem Bezahlanbieter, in denen zum Beispiel erklärt wird, wie man ein Konto bei PayPal anlegt oder für die Ware zahlt.

Hohe Versandkosten 

Versandkosten verschrecken den Kunden. Diese Hemmung nehmen befristete Aktionen, bei denen der Online-Händler zu bestimmten Zeitpunkten seine Ware ohne Zusatzkosten verschickt, wie zum Beispiel beim Saisonwechsel. Wichtig ist generell, dass die anfallenden Kosten immer ganz am Anfang des Bestellprozesses genannt werden.

Bestellung nur als registrierter User möglich

Um das Produkt zu bestellen, muss zuerst ein Kundenkonto angelegt werden: das schreckt Kunden ab. Schließlich will nicht jeder gleich bei der Erstbestellung seine kompletten, teilweise sensiblen Daten dauerhaft preisgeben. 

Die Option der Gastbestellung bietet die Möglichkeit, den Webshop einfach und unkompliziert zu testen und Vertrauen aufzubauen. „Wer möchte, dass sich Kunden anmelden, sollte unbedingt die Vorteile eines persönlichen Kontos, wie zum Beispiel spezielle Rabatte oder Lieferung frei Haus, auf der Website hervorheben,“ erklärt Marian Wurm, Geschäftsführer und Mitgründer der Löwenstark Online-Marketing GmbH.

Langwieriger Kaufprozess

Geduld ist nicht die Stärke der Internet User und daher führt ein langer und unübersichtlicher Bestellvorgang zu hohen Abbruchsraten. 

Der aktuelle Trend: Ein One-Page-Checkout, bei denen der gesamte Kaufvorgang innerhalb einer einzigen Seite abgewickelt wird. Zudem können Softwarefehler auf der Website, sogenannte Bugs, den Kaufprozess deutlich erschweren. Eine kosteneffiziente Lösung ist der regelmäßige Einsatz von Testkäufern.

Das müssen keine professionellen Testkäufer sein – auch Freunde und Bekannte können beim Testen eines Shops helfen. 

Mangelhafte Produktinformationen  

Wer kauft schon die Katze im Sack? Eine große Anzahl an Internetkäufern verlässt den Shop mit einem leeren Warenkorb aufgrund von fehlenden Produktinformationen. Unpräzise Produktbeschreibungen, fehlende Produkt-Bilder oder ungenaue Angaben zum Liefertermin schrecken den potenziellen Kunden ab.

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