Twitter kauft GNIP: Optimierung der Datenanalyse
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Twitter und GNIP haben ihre Kräfte vereint: Die Mikroblogging-Plattform hat die Übernahme der Datenanalysefirma GNIP bekanntgegeben. Dies wurde gestern in einer Blogmitteilung veröffentlicht. Der Kaufpreis wird, auch in der Meldung von GNIP, nicht genannt.

GNIP sammelt und verarbeitet Daten von sozialen Diensten, unter anderem Tumblr, Instagram und WordPress, und verkauft diese Informationen an Entwickler und Unternehmen weiter. Twitter hat bisher die Analyse der Daten externen Firmen überlassen.

Auch mit GNIP, dem führenden Anbieter von Datenerhebungen aus Social Media, hat Twitter in der Vergangenheit bereits zusammengearbeitet. Die Übernahme soll nun zu differenzierteren Analyseergebnissen führen, die einen fundierteren Informationspool an Twitter-Daten mit sich bringen soll. Aus diesem sollen Entwickler und Unternehmen rund um die Welt schöpfen können.

Die rund 500 Millionen Tweets, die täglich über Twitter verbreitet werden, sieht Twitter-Vizechefin Jana Messerschmidt als ertragreiche Quelle, die einer großen Bandbreite von Menschen und Institutionen zu hilfreichen Einblicken verhelfen kann.

Every day Twitter users share and discuss their interests and what’s happening in the world. These public Tweets can reveal a wide variety of insights — so much so that academic institutions, journalists, marketers, brands, politicians and developers regularly use aggregated Twitter data to spot trends, analyze sentiment, find breaking news, connect with customers and much more.

Eine weitere Meldung aus dem Hause Twitter sorgt für Schlagzeilen. Daniel Graf, der zuvor für den Kartendienst Google Maps arbeitete, wurde als neuer Manager eingestellt. Er ist für die Entwicklung von Endverbraucherprodukten zuständig. Twitter scheint mit diesem Schritt mehr Attraktivität für Gelegenheitsnutzer schaffen und diese enger an sich binden zu wollen.

Die beiden Neuigkeiten sorgten für einen gewaltigen Zuwachs der Twitter-Aktien: Ein Kursplus von 11 Prozent wurde verzeichnet, der größte Sprung seit dem Börsengang des Unternehmens. Der enorme Zuwachs kontrastiert mit den allgemeinen Entwicklungen an der US-Börse heute und den nur minimalen Zunahmen von Facebook und Co. Twitter-Investoren haben nun seit Langem wieder Grund zu Freude.

Anbieter zur Datenanalyse von Diensten oder Websites, gibt es in vielfältiger Art. Eine vielversprechende Alternative ist beispielsweise die Software Rivalfox, ein Service, der es erlaubt, eine konkurrierende Website zu überwachen und zu tracken. Um auf der überwachten Website nichts zu verpassen, werden die erhobenen Informationen übersichtlich und in einem täglichen Bericht gebündelt zugängig gemacht.

Aufmacherbild: BRUSSELS – SEPTEMBER 13: Twitter Is Going Public on September 13, 2013 in Brussels via Shutterstock / Urheberrecht: PiXXart

 

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