Twitter Tutorial: 7 Codes, die jeder kennen sollte
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Während Twitter in den USA schon lange zum Alltag gehört, ist man in Deutschland noch etwas vorsichtiger. Dennoch wagt man sich so langsam an das noch unbekannte Territorium und sieht, dass der Microblogger nicht nur zur News-Recherche, sondern auch zur Kommunikation unter Freunden und Kollegen dienlich sein kann. Im Prinzip wie bei Facebook nur auf einer schlankeren Plattform. Bis aber auch bei uns, wie in den USA, Hashtags zu Fernsehsendungen existieren, und selbst Online Bestellungen plus bezahlen möglich sein werden, dürften noch einige Jahre vergehen.

Wer sich mit Twitter anfreunden möchte, oder vielleicht bereits einen Account besitzt, diesen aber nicht aktiv nutzt, sollte sich die folgenden Codes einprägen. Twittern macht eben nur dann Spaß, wenn man es richtig macht. Und nicht vergessen: keine Romane schreiben, denn die sind in der Regel länger als 140 Zeichen.

RT: RT bedeutet Retweet. Man kann es manuell vor einen Tweet setzen, den ein anderer User abgesendet hat, nachdem man „Editieren und Retweeten“ betätigt. Solche Tweets erscheinen unter Eurem Namen. Alternativ wählt Ihr “Retweeten” aus, wodurch Eure Follower den Tweet unter dem Namen des Original-Autors (mit dem Vermerk „retweetet von @euch“) sehen können.

@: Mit @Username schreibt man einen anderen Twitter-Nutzer direkt an oder antwortet auf einen seiner Tweets. Achtung: Der Tweet ist trotzdem öffentlich, also nicht verwechseln mit der direkten (privaten) Nachricht. Der so gekennzeichnete Tweet taucht in Eurer Timeline, der des Adressaten und bei allen die ihm folgen auf. Eure Follower bekommen den Tweet nicht in ihrer Timeline zu sehen.   

.@: Möchtet Ihr jedoch, dass all Eure Follower die Antwort bzw. die Konversation mit einem anderen Twitter User sehen, müsst ihr einen Punkt vor das @ schreiben. Das sollte man aber wirklich nur dann tun, wenn es sich um eine relevante Info handelt, ansonsten wird das auch gern mal als arrogant oder nervig aufgefasst: Etwa “Mein Reply war so cool, ich möchte gern, dass es all meine Follower sehen”. (Für den Punkt könnt Ihr auch beliebige andere Zeichen oder Sätze verwenden, aber der Punkt hat sich als Konvention etabliert.)

OH: OH steht für Overheard (aufgeschnappt). Man deuted damit an, dass der abgesendete Tweet zwar nicht auf dem eigenen Mist gewachsen ist, man den ursprünglichen Autor aber nicht nennen will oder ihn nicht kennt.   

HT: Mit HT („hat tip“, Danke für den Hinweis) kennzeichnet man Tweets, deren Inhalt man im “echten” Leben aufgeschnappt hat. Etwa: “HT Kollege: Die Milch ist mal wieder alle.”

#: Der sogenannte Hashtag kennzeichnet meist Events oder besondere Geschnisse durch Schlagworte. Vornehmlich setzt man Hashtags hinter Tweets, die man so einer Kategorie zuordnen möchte. Sie werden von den Usern selbst bestimmt und avancieren manchmal zu einem Trend. In Deutschland ist heute unter anderem #jobsuche ein Trend.

#ff: Dieses Kürzel bedeutet Follow Friday. Damit empfehlen manche Twitter User ihren Followern wichtige und einflussreiche Accounts, denen sie auch folgen sollten. Wie der Name schon sagt, macht man das vornehmlich freitags.

Aufmacherbild: Screenshot http://twitter.com

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