Umfrage: User wechseln zu selten ihre Passwörter
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Trotz zunehmender Internet-Kriminalität, gehakter Profile und geklauter Zugangsdaten für Online-Konten und E-Mail-Postfächer gehen viele Internet-User in Deutschland scheinbar noch immer fahrlässig mit ihren Passwörtern um. Laut einer aktuellen BITKOM und Aris Umfrage wechselt nur jeder Fünfte (21 Prozent aller Befragten) alle paar Jahre sein Passwort. Aus eigener Initiative würden sogar 24 Prozent aller Befragten niemals ihr Passwort ändern, gerade mal 10 Prozent nehmen halbjährlich eine Änderung vor. Jeder vierte wechselt sein Passwort zumindest ein Mal im Jahr.

Seit 2010 kaum Verbesserung der Passwortänderung

Im Vergleich zur letzten Untersuchung im Jahr 2010 habe sich das Verhalten der Internet-User nur unmerklich geändert. Lediglich die Gruppe derjenigen, die niemals ihre Passwörter änderte, habe noch bei 41 Prozent gelegen. „Viele Bürger änderten ihr Verhalten und ihre Passwörter leider erst, wenn sie schon Opfer von Kriminalität geworden sind“, sagt BITKOM Präsident Prof. Dieter Kempf zur Bequemlichkeit der User. Nur dadurch dass seit 2010 wesentlich mehr Leute von Cyber-Kriminalität betroffen gewesen wären, würden nun zumindest jährlich die Passwörter geändert werden.

Die Minderheit ändert regelmäßig Passwörter

Von den 1316 Befragten nehmen einige wenige ihre Online-Sicherheit jedoch durchaus ernst. 2014 änderte immerhin jeder achte (12 Prozent) einmal im Quartal das Passwort – drei Prozent wechselten monatlich, ein Prozent sogar wöchentlich.

 

Aufmacherbild: User login on screen via Shutterstock / Urheberrecht: leungchopan

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