Universal Analytics: 3 Gründe für ein frühes Update
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Das Update für Googles Analyse Tool wurde bereits Anfang 2013 aus seiner Beta-Phase entlassen und soll besonders für Domain- und Shop-Betreiber eine erweiterte Datenanalyse ermöglichen. Gerade für die eCommerce-Branche eine interessante Neuerung – denn mit Hilfe des neuen Universal Analytics kann der Kauf eines Produktes von den ersten Recherchen bis hin zum Abschluss verfolgt werden.

Besonders interessant ist die Möglichkeit zum Cross-Device- und Cross-Channel-Tracking. So wird mit Hilfe des Tools der Weg des potentiellen Käufers über verschiedene Quellen und Geräte hinweg analysiert.

Lieber früher als später auf Universal Analytics umsteigen

Um das neue Google Analytics Update kommt keiner herum. Google selbst gibt schon bekannt, dass die Umstellung auf Universal auf jeden Fall Pflicht wird.

Universal Analytics is the new operating standard for Google Analytics. All accounts will soon be required to use Universal Analytics. Google

Warum es sich für Domain- und Shop-Betreiber allerdings lohnt, nicht erst bis zur Zwangsumstellung zu warten, sondern bereits jetzt auf Universal Analytics umzusteigen, zeigen wir euch hier.

Diese 3 Gründe sprechen für ein Update

  1. Sei schneller als die Konkurrenz

    Google Analytics macht seine Nutzer bereits jetzt darauf aufmerksam, dass das neue Update bald für alle Accounts umgesetzt werden muss. Warum also erst darauf warten? In nur zwei Schritten kann Universal Analytics eingerichtet werden, so dass neue Daten in puncto Cross-Channel- und Cross-Device-Tracking schnell gesammelt werden können. Zudem bietet ein frühzeitiger Umstieg keine Nachteile. Die bereits existierenden Daten werden wie gewohnt in Google Analytics ausgespielt. Zusammen mit den neuen Features ist man somit der Konkurrenz in jedem Fall eine Nasenlänge vorraus.

  2. Nutzer spezifisches Tracking: Was nicht passt, wird passend gemacht

    Erinnert man sich zurück an die ersten Schritte durch das Google Analytics Tool, denkt man vor allen Dingen an eines: benutzerdefinierte Variablen. All das, was von dem Google Tool nicht ohnehin bereits standardmäßig erfasst wurde, konnte in einzelnen Projekten durch eigens definierte Variablen analysiert werden. Universal Analytics trägt diese Idee noch einen Schritt weiter: Benutzderdefinierte Variablen können abgespeichert und automatisch auf alle vorhandenen Projekte übertragen werden – mit nur einem Mausklick. Ein Feature, was gerade bei größeren Projekten viel Zeit einspart. 

  3. Erweitere deine Dimension

    Nicht nur spirituell – auch mit Universal Analytics kann nun ein Jeder seine Dimension erweitern. Sinnvoll ist das besonders dann, wenn man sich mehrere Informationen in Verbindung zu einer bereits bestehenden Dimension ansehen möchte. Anstelle sich bei der Analyse der Besucherzahlen beispielsweise nur auf den Seitentitel als Variable zu konzentrieren, können nun zusätzliche Informationen wie Autor, Veröffentlichungsdatum oder Kategorie hinzugefügt werden. Das Ergebnis zeigt die erfolgreichsten Kombinationen all dieser Variablen auf – für eine gelungene Content-Strategie ein Muss!

Löst das neue Update alte Probleme?

Wer regelmäßig mit Google Analytics arbeitet, kennt bereits die Vorteile aber auch die ein oder andere Macke des Google Tools. In den letzten Tagen äußerten Nutzer sich besonders zu einem Problem: eine falsche Ausspielung der Besucherzahlen. Währen einige Nutzer über gleich doppelt so hohe Visits berichteten, erhöhte sich die Anzahl der tatsächlichen Besucher bei anderen Nutzern konstant um 1.000. Die Freude über den erhöhten Traffic war allerdings nur kurz – spätestens 48 Stunden später merkten die Domain- und Shop-Besitzer, dass die gestiegenen Besuchszahlen wohl nur Dank eines Analytic-Bugs entstehen. Google selbst hält sich mit einer Hilfestellung zu diesem Problem derzeit noch bedeckt – über Lösungsmöglichkeiten halten wir Euch natürlich hier auf dem Laufenden.

Auch soll das neue Update für mehr Datensicherheit sorgen. Der Suchmaschinen-Gigant scheint den Schrei zahlreicher Internetnutzer nach erhöhter Datensicherheit zu hören und machte bereits mit der Verschlüsselung der Suchanfragen auf sich Aufmerksam. Wann Universal Analytics Pflicht für alle derzeitigen Analytics-Nutzer wird, ist bislang noch unklar. 

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