URL kürzen: Top Link Shortening Tools
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URL Shortener sind Funktionsdienste im Netz, mit denen URLs gekürzt werden können. Denn die häufig langen Adressen kann man sich nicht merken und Zeichenbegrenzungen bei Diensten wie Twitter erschweren eine mögliche Verlinkung. Deswegen gibt es verschiedene Tools, mit denen die URLs auf eine praktischere Größe gekürzt werden können oder eine personalisierte Abkürzung erhalten.
Wir wollen euch hier einige davon vorstellen, aber die Unterschiede zwischen den Anbietern liegen im Detail.

URL kürzen mit TinyURL

Obwohl die Website von TinyURL anscheinend schon länger nicht mehr aktualisiert wurde, gehört der Dienst in diese Liste.
Bei TinyURL wird, wie bei allen anderen Diensten auch, die zu kürzende URL einfach in das vorgegebene Feld kopiert und dann auf „shorten“ geklickt. Schon entsteht eine kurze Adresse, die zu dem gewünschten Ziel führt.
Zusätzlich kann der Dienst in die eigene Browser Toolbar übernommen werden, sodass die gerade verwendete Adresse mit einem Klick gekürzt wird. Da dies nicht als normales Add On verfügbar ist, wird auf der Homepage des Dienstes erklärt, wie TinyURL in die Toolbar eingefügt werden kann.
Der Dienst wirbt auf seiner Seite auch damit, dass affiliate Links ebenfalls mit Hilfe des shorteners bearbeitet werden können, damit nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, dass es sich um affiliate Links handelt. Immerhin wirkt die Seite dadurch etwas textlastiger, als bei anderen Anbietern.

Link Shortening Tool: Ow.ly

Ow.ly ist der Link Shortener von Hootsuite, einem Social Media Management Tool, und vertraut auf die Fähigkeiten der User, bzw. deren bereits bestehende Erfahrungen mit ähnlichen Diensten. Denn die Seite selbst hält sich sehr zurück und bietet lediglich den Kasten zum kürzen und einen Login Button an. Wer bei Hootsuite angemeldet ist, kann den Dienst auch dazu nutzen, um Bilder oder Files hochzuladen und ihnen eine handliche Adresse zuzuschreiben.
Die Links zur Privacy Policy sind gut sichtbar platziert.

Link Shortening Tool: t.co

Zum Schutz vor fremden Inhalten, Phising Sites und ominösen Redirects bietet Twitter einen eigenen Link Shortener an, der URLs auf eine t.co/-Adresse kürzt. Falls ein gekürzter Link von Twitter als potentiell gefährlich betrachtet wird, werden die User mit einem Hinweisfenster davor gewarnt. Dieser Shortening-Service ist nicht optional, funktioniert jedoch nur auf Twitter.com und nicht allen anderen mit Twitter verbundenen Apps. Andere Link-Shortening-Services können dennoch genutzt werden, und mit ihnen die besonderen jeweiligen Eigenschaften.
Außerdem kann über den Twitter eigenen Dienst zuverlässlich und einfach gesehen werden, wie oft ein Link geklickt wird, was natürlich vor allem Twitter bei der Erstellung von Statistiken helfen könnte. 

Link Shortening Tool: bit.ly

Zu den bekanntesten Shortenern gehört sicherlich der Service bit.ly. Dieser Anbieter zeigt direkt nach dem Kürzen eines Links an, wie oft die Kurzversion der URL bereits geklickt wurde. Außerdem kann man sich hier kostenlos registrieren, um Statiskten und Link-Verwaltungs-Tool nutzen zu können.

Link Shortening Tool: FixURL

Der in Berlin ansässige Anbieter FixURL ist nicht wirklich bekannt. Das Angebot besteht seit 2009 und es wurden bisher weniger als 8000 Links über FixURL gekürzt. Dabei lässt sich bei diesem Anbieter ganz einfach ein Wunsch-Alias eintragen. 

Link Shortening Tool: t1p

Der ebenfalls deutsche Dienst t1p bietet Link Shortening mit Malware Schutz an. Neben der Wunsch URL bietet t1d auch noch andere Besonderheiten. So kann der Link-Alias mit einem Passwort geschützt werden, die Zahl der Zugriffe in einem bestimmten Zeitraum beschränkt und der Gültigkeitszeitraum des Links eingestellt werden. Außerdem kann der Referrer entfernt werden. Ähnlich wie bei t.co wird jeder Link überprüft und im Falle eines Risikos werden die User nicht auf die gewünschte Seite weitergeleitet, sondern der Betreiber verweist auf die potentielle Gefahr. Damit können User vor verschiedenen Attacken geschützt werden.

URL selbst kürzen

Natürlich ist es auch möglich, selbst einen Link Shortening Service zu erstellen. Dies hat gewaltige Vorteile, denn bei Eigenbetrieb liegt der Service, als auch die Links auf dem eigenen Server und man hat jederzeit volle Zugriffsrechte darauf. Ob natürlich eine eigene Adresse vertrauenswürdig im Netz ist oder nicht, ist eine andere Frage. Die Statistiken blieben jedenfalls in den eigenen Händen und nicht in denen von Google und Co. Auf Netzpiloten wurde zu diesem Thema bereits ein sehr spannender kurzer Artikel veröffentlich, der auch zur Diskussion aufrief.

 

Aufmacherbild: Vector scissors with cut lines isolated on white background von Shutterstock/ Urheberrecht nikolae

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