UX Apprentice – informatives Einsteiger-Tutorial zum Thema User Experience
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User Experience ist eines der wichtigsten Kriterien für gute Applikationen. Wireframe-Software wie Balsamiq Mockup sind bei Web-Entwicklern und -Designern heutztage sehr beliebt, doch ihre effektive Nutzung setzt eine komplexe Planung voraus. Um den Einstieg in das Feld des User Experience Designs zu erleichtern, hat das Team hinter Balsamiq Mockups jetzt mit UX Apprentice ein Tutorial für User Experience Einsteiger entwickelt, in dem man schrittweise jede Menge nützliche Tipps für die Entwicklung von Nutzeroberflächen erlernen kann. 

Das Tutorial unterteilt das Feld der User Experience in drei große Aspekte: Discovery, Strategy und Design.

Discovery

Im ersten Schritt sollte der Designer herausfinden, welche Ziele ein Geschäft oder der Webseiteninhaber verfolgt. Um diesen Prozess zu vereinfachen, steht auf der Website des UX Apprentice ein Fragenkatalog zur Verfügung. Ebenfalls wichtig ist es, die Kunden kennenzulernen und zu wissen, was diese von der Website oder dem Programm erwarten. Anhand dieser Daten können schließlich Personas, prototypische Nutzer, und Journey Maps erstellt werden. Journey Maps zeigen auf, wie eine Persona auf bestimmte Schritte in den Programmen oder anderen Aspekten der Nutzererfahrung reagieren und lassen auf diese Weise erkennen, an welchen Stellen Verbesserungen vorgenommen werden könnten. Am Ende dieses ertsen Schrittes sollte abgeglichen werden, ob die Vorstellungen der Auftraggeber mit denen der Kunden übereinstimmen, wo sich die Erwartungen unterscheiden und ob noch weitere Punkte beim Service Verbesserungen bedürfen.

Screenshot: uxapprentice.com

Strategy

Hier empfehlen die Macher, stets das große Ganze im Blick zu behalten und sich nicht an einzelnen Details zu verzetteln. Als erste Maßnahme sollten dabei Problemfälle, die über die Journey Map ersichtlich werden beseitigt werden. Mithilfe eines Storyboards oder als Brainstorming sollten Ideen festgehalten und möglichst noch in einer frühen Phase getestet werden. Dadurch erfährt man, ob die Lösung in die richtige Richtung geht und ob sie positiv aufgenommen wird.

Danach geht es ans Design-Konzept. Hier empfiehlt es sich, sich einmal umzuschauen und nach ähnlichen Angeboten zu suchen, an deren Design man sich eventuell orientieren kann oder das als Inspiration dient.

Screenshot: uxapprentice.com

Design

Nach dem Konzept kommt man nun in Schritt drei zum Design. Natürlich empfehlen die Macher von UX Apprentice Balsamiq Mockups, doch die Auswahl an Programmen unterschiedlicher Preisklassen ist groß. Mockups gibt es in einer Trial-Version und einer kostenpflichtigen Vollversion für 79 Dollar. Dabei ist es ratsam, nicht auf Gedeih und Verderb neue Designs zu entwickeln, sondern immer ein einfach zu bedienendes und überschauliches UI zu kreieren. Außerdem ist es unerlässlich, zwischendurch immer wieder Testläufe zu starten und Feedback von den Auftraggebern einzuholen. Nichts ist ärgerlicher, als viel Zeit in ein Produkt zu investieren, das am Ende nicht gefällt.

Screenshot: uxapprentice.com

Quiz testet UX Wissen

UX Apprentice gibt verständliche Erklärungen zum Design von Nutzeroberflächen und liefert Beispiele anhand konkreter Fällen. Das erworbene Wissen kann man nach jeder Sektion in einem kleinen Quiz testen und so gegebenenfalls noch einmal zurückblättern.

Screenshot: uxapprentice.com

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