Virales Social Media Marketing – Beispiele
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„Es ist in aller Munde.“ Dieser schon etwas verschlissene Satz hat durch eine kreative Werbestrategie eine komplett neue Dimension erlangt: Virales Marketing ist die moderne Form von Mundpropaganda. Es ist die Königsdisziplin des Online Marketings. Sie macht sich soziale Netzwerke und Medien zunutze, um mit einer zumeist ausgefallenen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke oder ein Produkt zu verweisen.

Minimaler Aufwand – maximale Wirkung

Dabei wird auf einen ganz bestimmten Effekt abgezielt: Der Nutzer soll motiviert werden, die Botschaft selber weiter zu verbreiten. Ist dieses Ziel erreicht, kann sich das Unternehmen lustvoll die Hände reiben: Mit minimalem Kostenaufwand, verbreitet sich dessen Botschaft selbsttätig wie ein Lauffeuer – maximale Wirkung wird erzielt.

Das virale Video

Das virale Video ist die gängigste Form des viralen Marketings. Ein kleiner, aber feiner Clip wird beispielsweise auf YouTube bereitgestellt, erlangt das Interesse der Nutzer und wird durch soziale Plattformen wie Facebook immer wieder geteilt und so unter die Menschen gebracht. Das klingt prinzipiell einfach, aber wie schafft man es, dass ein Video viral wird? Nur ein verschwindend geringer Teil der Inhalte wird wirklich viral, während sich Unternehmen und Marketingbüros geradezu die Lippen nach einer erfolgreichen viralen Marketingkampagne lecken.

„Supergeil“ – Das Paradebeispiel des viralen Videos

Das Paradebeispiel des viralen Marketings ist das „Supergeil“-Video, welches für Edeka wirbt. Eine Werbung für etwas Banales wie eine Supermarktkette hat absurde 11,5 Millionen Klicks bekommen. Hier wird das Prinzip der Mundpropaganda sogar im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar. Das fortwährend wiederholte Wort „supergeil“ ist tatsächlich in aller Munde, die Nutzer eignen sich den Clip an und verwenden (und teilen) ihn ganz von alleine.

Wie werden Inhalte viral?

Es zeigt sich also: ein virales Video muss originell sein, es sollte die Menschen zum Lachen oder zum Staunen bringen, sie berühren oder sie weiterbringen. Dabei löst es Emotionen oder Bedürfnisse aus, die Menschen weiterkommunizieren möchten und sie deshalb mit ihren Freunden teilen.

Beispiele erfolgreicher Kampagnen: Pepsi und „Do It For Denmark!“

In der Werbekampagne von Pepsi zum Beispiel kann sich der Zuschauer mit dem Staunen der Menschen im Video und der Freude über den überraschenden Effekt identifizieren. Dabei ist die Idee, die das Video zeigt, so unterhaltsam und einfallsreich, dass der Nutzer stimuliert wird und dadurch zum Weiterverbreiten veranlasst wird. Das Video wurde inzwischen über 6 Millionen mal angeschaut.

„Do It For Denmark!“, ein Video, welches für ein Online-Reiseportal wirbt, überrascht und belustigt den Zuschauer. Es hat einen echten Dauerbrenner als Thema: Sex. Wie passt das zum Reisen? Der Clip zeigt, dass es geht. Und verbunden mit Witz und Ironie sind die optimalen Zutaten für ein erfolgreiche Kampagne gegeben. Auch hier macht sich Kreativität bezahlt: es zählt über 7 Millionen Klicks.

 

 

Aufmacherbild: Hand drawing social network circles on transparent wipe board. via Shutterstock / Urheberrecht: Ivelin Radkov

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