Vorsicht – falsche Porno-Abmahnung im Umlauf
Kommentare

 

Die RedtubeAbmahnwelle, die kurz vor Weihnachten letzten Jahres über 20.000 Nutzer des Porno-Portals getroffen hat, ist noch vielen in Erinnerung. Derzeit kursieren gefälschte Abmahnschreiben, die den Verbraucher an der gleichen sensiblen Stelle treffen wollen.

Vorsicht bei gefälschten Porno-Abmahnungen 

Für angebliche Urheberrechtsverletzungen beim illegalen Video-Streaming fordern die Betrüger einen Schadensersatz in Bitcoins. Empfänger solcher E-Mails sollten diese nicht beantworten und auf keinen Fall die angegebenen Links öffnen, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Da die Phishing-Mails unseriös sind, besteht auch keine Verpflichtung, die Forderung zu bezahlen.

Bei der neusten Phishing-Masche werden Nutzer informiert, dass über ihren Internetzugang angeblich ein Porno-Video auf Seiten wie YouPorn, RedTube, Pornhub oder XNXX des Anbieters You Porn Office angeschaut wurde. Als Absender sind real existierende, seriöse Anwaltskanzleien angegeben. Allerdings sind hier sowohl die Kanzleien als auch die genannten Rechtsanwälte in der Regel selbst Opfer eines „Identitäts-Diebstahls“ geworden.

Verbraucher, die von dieser Phishing-Attacke betroffen sind, sollten die Homepage der genannten Kanzlei aufrufen. Die betroffenen Anwälte warnen meistens auf ihren Internetseiten vor der betrügerischen Masche.

Betrüger fordern Schadensersatz in Bitcoins

Neu an den Phishing-Mails ist die Forderung des Schadensersatzes in Bitcoins. Über die in der E-Mail aufgeführten Links könne der Empfänger die Bitcoins erwerben.

Es ist nicht auszuschließen, dass nicht nur der Erhalt von Bitcoins im Interesse der Betrüger steht, sondern auch eine Schadsoftware über die Links auf dem heimischen PC installiert werden soll.

 

Aufmacherbild: FAKE Rubber Stamp over a white background. von Shutterstock/ Urheberrecht chrisdorney

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -