Content-Management

Warum kleine Unternehmen auf CMS setzen sollten
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Warum sollte eine Firma viel Geld für ein individuelles Websiten-Layout ausgeben, wenn die Usability immer wichtiger und die Seiten damit immer ähnlicher werden? Mario Gönitzer, Geschäftsführer bei Zeta Software, erklärt, warum die Zukunft des Webdesigns in Standard-Layouts liegt.

Professioneller Auftritt bei gleichzeitig geringen Kosten

Für fast jedes Unternehmen ist eine eigene Homepage mittlerweile Standard. Kleinere Betriebe stehen hier vor der besonderen Herausforderung, einerseits Kunden mit einem professionellen Internetauftritt erreichen zu wollen, gleichzeitig aber auf die Kosten zu achten. Ein effektiver Lösungsansatz stellt in diesem Fall die eigene Gestaltung der Homepage mit Hilfe von Content-Management-Systemen (CMS) beziehungsweise Homepage-Baukastensystemen dar. Dieses Prinzip bietet für die Erstellung der eigenen Homepage viele Funktionen bei einfacher Bedienbarkeit. So kann ein Unternehmen die Website komplett selbst erstellen oder aber ein Grundgerüst beauftragen, was es dann in Eigenregie weiter pflegen und aktualisieren kann. Dafür sprechen auch die Möglichkeit der schnellen Reaktion und die damit verbundene hohe Flexibilität. Gleichzeitig werden laufende und hohe Fremdkosten vermieden. Die Zukunft des Webdesigns, gerade von kleineren Unternehmen, liegt daher in Standard-Layouts, die das jeweilige Corporate Design widerspiegeln.

Nutzerfreundlichkeit durch Strukturvorgaben

Weil viele Menschen recht intuitiv im Netz unterwegs sind und vermehrt mit mobilen Endgeräten mit kleinerem Bildschirm online gehen, ergeben sich besondere Ansprüche an die Navigations- und Webseitenstruktur. Denn nur der Besucher, der auf einer Homepage alle gewünschten Informationen übersichtlich angeordnet findet, bleibt auch auf der Webseite. Im Sinne dieser angestrebten Benutzerfreundlichkeit werden sich Homepages immer ähnlicher, was sich besonders an vier Punkten zeigt:
An der Typografie, d.h. an der Auswahl von einfach lesbaren Schriftarten und Schriftgrößen aufgrund der Nutzung verschiedener Browsern.

  • An der Farbgestaltung, bei der ein optimaler Kontrast von Websitefarbe und Schrift gewählt wird.
  • An der Icon-Nutzung, bei der ein Symbol mit einer bestimmten Funktion assoziiert wird. Ein Beispiel hierfür ist das Icon „Brief“ für E-Mail und „Lupe“ für die Suche.
  • Die sinnvolle Platzierung von Impressum, Navigation oder Suche an gelernten oder erwarteten Stellen.
  • Daneben sind außerdem die farbliche Herausstellung von Links in Texten oder die Abhebung von Überschrift und Zwischenüberschrift durch unterschiedliche Schriftgrößen in der textlichen Gestaltung wichtige gelernte Aspekte. Findet ein Kunde die erwarteten Informationen nicht an der gewünschten Stelle, verlässt er oft genervt die Website. Eine hohe Absprungrate wirkt sich negativ auf die Suchmaschinenoptimierung aus.

Content-Management-Systeme berücksichtigen all diese Kriterien. Sie bieten durch ihre vorgegebene Struktur bei gleichzeitig vielfältigen Designmöglichkeiten eine hohe Nutzerfreundlichkeit und damit langfristig zufriedene Besucher.

Abschließend bleibt die Frage, warum heute noch mehrere tausend Euro in die Programmierung eines individuellen Webdesigns investiert werden sollen, wenn die Usability zunehmend wichtiger wird und sich dadurch die Websites immer ähnlicher sehen?

Die günstige Alternative der Baukastensysteme stellt gerade für kleinere Unternehmen die ideale Gesamtlösung dar. Sie ermöglicht die Erstellung von benutzerfreundlichen Homepages bei Verwendung von individuell angepassten Standardlayouts. So erfüllt sie die von Nutzern an eine Homepage gestellten Erwartungen und sorgt durch die voreingestellten Strukturen für langfristig zufriedene Besucher.

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