Warum Parallax Scrolling manchmal zu viel ist
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Parallax Scrolling gehört zu den Top-Webdesign Trends 2013 und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dank diverser Parallax-Scrolling-Tutorials ist die Technik schnell auf der Seite implementiert. Doch eignet sich dieser Scroll-Effekt, bei der sich verschiedene Ebenen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen, für jede Art von Content und Thema?

Mit wachsender Beliebtheit von Parallax Scrolling, stoßen wir im Netz immer häufiger auf Websites, die auf der aktuellen Trendwelle reiten. Ein paar schöne Beispiele für gelungenes Parallax Scrolling haben wir Euch bereits in einem früheren Beitrag gezeigt. Heute stellen wir Euch eine Seite vor, die zwar grafisch schön gestaltet ist, bei der aber vor lauter Parallax Scrolling der Content komplett untergeht.

Der Besucher von Andrevv.com wird von einer grün-blauen Seite begrüßt, auf der zentral eine Katze abgebildet ist. So weit, so gut. Fängt man jedoch an zu scrollen, fängt die Grafik an, sich im Scroll-Tempo zu bewegen. Während die animierte Katze im Stand große Sprünge macht, schiebt sich der Text von unten nach oben, unter der Grafik hindurch, dabei wechseln die Hintergrundfarben. 

Insgesamt ist die HTML5-basierte Seite schön anzuschauen und ist sowohl technisch als auch optisch auf dem neuesten Stand, aber vor lauter Parallax-Scrolling treten die Informationen über den Designer in den Hintergrund.

So erwischt man sich nach zig Hintergrundfarben und animierten Katzensprüngen vielleicht bei der Frage: „Worum ging es hier noch mal?“. Wirklich schade, vielleicht wäre an mancher Stelle weniger doch mehr gewesen.

andrew mcarthy

Bildquelle Screenshot: Andrevv.com

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