Wearable Computing, Quantified Self und das Internet of Men
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Smartwatches, Wristbänchen und Google Glass: Diese Devices fallen den meisten auf Anhieb ein, wenn sie an Wearable Technology und Quantified Self denken. Einst von Pionieren wie Gordon Bell als sogenanntes Lifelogging erdacht und vom IT-Intelektuellen und „Wired“-Gründer Kevin Kelly populär gemacht, ist Quantified Self inzwischen viel mehr als eine Randerscheinung. Während entsprechende Gadgets noch vor einigen Jahren von vielen belächelt und als Geek-Spielereien abgetan wurden, feiert die Mobile-Szene 2014 die Möglichkeiten von Wearble Computing und Quantified Self – der diesjährige Mobile World Congress in Barcelona wurde zu einem Schaulauf der neuesten Wearables.

Ein Vordenker in diesem Bereich ist Florian Schumacher, der deutsche Quantified-Self-Gruppen in München und Berlin gegründet hat. Auf der MobileTech Conference 2014 hat Florian eine Session zu diesem Thema gehalten und interessante Einblicke in den immer schneller wachsenden Markt des Self Trackings und der digitalen Vernetzung des Menschen mit seinem intelligenten High-Tech-Umfeld gehalten.

„Es entstehen Instrumente zur Verbesserung der Lebensqualität und Orientierung in einer komplexer werdenden Welt. Persönliche Daten besitzen ein großes Potenzial für Forschung und Entwicklung“, erläuterte Florian Schumacher.

Dabei unterscheidet Florian zwischen drei Stufen der Nähe zum Körper des Nutzers: Geräte, wie Wrist Bändchen, die man am Körper trägt, Geräte wie spezielle Pflaster mit Elektroden, die man zehn Tage auf der Haut trägt und im Anschluss von einem Arzt ausgewertet werden und eine dritte Gruppe von Devices, die in den Körper implantiert werden.

So können zum Beispiel spezielle Schrittmacher direkt in das Gehirn von Alzheimerpatienten eingepflanzt werden, die die Hirnströme messen und bei Bedarf bestimmte Areale stimulieren.

 Die Fitness-Industrie hat die Vorteile bereits frühzeitig erkannt und entsprechende Geräte entwickelt. Florian Schumacher präsentierte bei seiner Session unter anderem das Fitness-Tracking-Band Push. Das Device sammelt umfassende Informationen zum Workout des Trägers. Die anschließende Auswertung der gesammelten Daten ist mit Trainings-Analysen von professionellen Sportlern vergleichbar:

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