Wearables: Tinitell – Telefon und GPS Tracker für Kinder als Armbanduhr
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Das schwedische Startup Tinitell reiht sich ein in den Trend der Wearable Technologies. Allerdings mit einer etwas anderen Idee, die vermutlich viele Menschen begeistern wird, denn Tinitell ist Telefon und GPS Tracker für Kinder in Form einer Armbanduhr, die klein genug ist, um einem Kleinkind zu passen.

Das Device ist auf die grundlegendsten Funktionen beschränkt und kommt ganz ohne Screen aus. Dadurch erhöht sich die Akkulaufzeit beträchtlich auf sieben Tage Standby, bzw. eine Stunde Gesprächszeit. Anrufe werden über eine Stimmerkennungssoftware getätigt und es können nur Kontakte angerufen werden, die vorher über die Software auf dem Gerät gespeichert wurden. Zusätzlich gibt es auch eine Möglichkeit über die Lautstärkeregelung durch die Kontakte zu scrollen, und das Gerät sagt die gespeicherten Kontakte an.  Eltern können ihre Kinder auch anrufen oder sich den Aufenthaltsort auf einer Karte anzeigen lassen. Dafür ist das Telefon mit einer 2G GSM SIM ausgestattet.

Da es für Kinder gedacht ist, die in der Natur spielen, haben die Entwickler natürlich darauf geachtet, dass Tinitell wasserdicht, schmutzresistent und robust gebaut ist.

“I loved being outside when I was a kid… This led me to think there should be a simple mobile phone for kids, nothing advanced, just a nicely designed speaker and microphone to handle quick ‘hellos’ and ‘come heres’.” (Mats Horn – Gründer von Tinitell)

Gründer Mats Horn schreibt, dass er auf die Idee kam, als er mit einem Freund zusammensaß, dessen Sohn nach draußen gehen wollte um zu spielen, jedoch hatte dieser sein Handy bereits zum zweiten Mal verloren und die Erwachsenen waren deshalb nicht allzu sehr von der Idee begeistert, ihm ihre Smartphones zu leihen. Und obgleich es schon einige Telefone für Kinder auf dem Markt gibt, nutzt Tinitell die Vorteile der Weareable Technology geschickt aus, damit Kinder ihr Telefon nicht mehr so leicht verlieren können.

Tinitell wurde letztes Jahr gegründet und startete nun eine Kickstarter Kampagne, um aus dem vorhandenen Prototyp ein Produkt zu machen, dass ab April 2015 verkauft werden kann. Benötigt werden dafür $100,000. Die Kosten für „Backer“, also Menschen, die die Kampagne unterstützen, werden bei $99 liegen, sobald das Kampagnenziel erreicht ist, soll Tinitell auf dem Markt $149 kosten.

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