Cloud-Kommunikation für Unternehmen

Web-Telefonie-Startup Twilio erobert Deutschland
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Das Web-Telefonie-Startup Twilio kann sein API-basiertes Kommunikationsportfolio für Unternehmen nun auch in Deutschland anbieten. In Zusammenarbeit mit Telefònica versucht es die Branche nun umzukrempeln.

Das Web-Telefonie-Startup Twilio erfüllt mit seinem API-basierten Sprach-, Messaging- und WebRTC-Dienst nun nach langer Vorbereitung soweit die gesetzlichen Regulationen, dass das US-amerikanische Unternehmen in Deutschland starten kann und der Telekom womöglich das Geschäft streitig machen wird. In Zusammenarbeit mit Telefónica, einem der größten Mobilfunknetzbetreiber der Welt, plant das Unternehmen laut Unternehmensblog, einen direkten Zugang zum deutschen Kommunikationsnetzwerk anzubieten. Das könnte den hiesigen Kommunikationsmarkt neu definieren.

API-basierte Kommunikation fürs Unternehmen

Twilio will vor allem Firmen einen kompletten Telefonie-Service zur Verfügung stellen: das Funktionsportfolio bietet Entwicklern und Unternehmen unkomplizierte Sprach- und Messagingfunktionen, die in mobile Web-Applikationen integriert werden können. Telefonnummern aus aller Welt sollen sich dank API zudem leichter einbinden lassen. Über die von Twilio angebotene Kommunikationsplattformen können Kunden das Unternehmen per SMS oder Anruf auf einem gebündelten Weg erreichen.

Erste Anläufe in Deutschland

Hierzulande haben bereits das Carsharing-Unternehmen DriveNow und die Automietservice SIXT das Angebot von Twilio für ihre Unternehmensstruktur übernommen. Mit mehr als 400.000 registrierten Entwicklern und über einer Millionen App-Integrationen dürfte das Unternehmen aus San Francisco wohl recht zügig den deutschen Markt mit seinem neuartigen Kommunikationsportfolio erobern. In den USA sind bereits Uber, AirBnB, Coca Cola, Walmart und viele andere Unternehmen durch Twilio versorgt.

Mit Köpfchen durch die Wand

Anders als Uber hat das Web-Telefonie-Startup Twilio mit seinem Geschäftskonzept offenbar den deutschen Markt umsichtiger, mit mehr Vorlauf und in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen in Angriff genommen, was sich nachträglich auszahlen dürfte und woran die Fahrdienst-App vorerst scheiterte.

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