webinale hands-on – zwei Tage im Zeichen von Design und Code
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Rund um die Kernthemen Code und Design hat die webinale hands-on am 2. und 3. Dezember in München den Teilnehmern ein abwechslungsreiches Konferenzprogramm mit erfahrenen Referenten aus dem Webbereich präsentiert. Mit ihrem Konzept, Konferenz- und Workshop-Elemente miteinander zu kombinieren ist die webinale hands-on ein neuartiges Format und ergänzt die bekannte Berliner Web-Konferenz webinale

Ihrem Ziel verpflichtet, sowohl Design als auch Code im Zeichen von Responsive Webdesign zu thematisieren, begann die Konferenz an jedem der beiden Tage mit je einem Design- und einem Code-zentrierten Inspirational Talk, gefolgt von einem umfangreichen Workshop-Programm.

„Wir haben für die Workshops und Vorträge der webinale hands-on bekannte Sprecher aus dem Webumfeld gewonnen und die Konferenz bewusst auf maximal 100 Teilnehmer beschränkt“, erklärt Tom Wießeckel, Mitglied des Advisory Boards der Konferenz und Redakteur vom PHP Magazin. „Durch die festgelegte Teilnehmerzahl haben wir ein sehr intimes Umfeld geschaffen, in welchem Konferenzteilnehmer und Referenten optimal zusammen arbeiten konnten“, so Tom Wießeckel zur Struktur des neuen Konferenzformats.

Den Auftakt zum Konferenz-Montag gab Prof. Wolfgang Henseler (SENSORY-MINDS) mit seinem Vortrag zu „Nachhaltige Designtrends: Responsive-, Flat-, App- und Tile-Design“. „Modernes Webdesign ist kein statisches Gebilde, sondern entwickelt sich kontinuierlich weiter“, so Designexperte Prof. Wolfgang Henseler. In seinem Vortrag analysierte er aktuelle Entwicklungen im Web- und App-Design und ging mit den Konferenzteilnehmern besonders auf die Gestaltung intuitiv zu bedienender Applikationen ein. Dabei betonte er die Bedeutung der intuitiven Benutzbarkeit moderner digitaler Devices. Während ein Nokia-Telefon von 2001 noch mit einem umfassenden Handbuch daher kam, kommt ein iPhone von heute, das ungleich leistungsfähiger als das alte Nokia-Handy ist, ganz ohne Dokumentation aus – und die Benutzer verstehen es.

Im Anschluss folgte Designer und Entwickler Jonas Hellwig mit seinem Vortrag „Content Choreography“, der am Montag ebenfalls mit seinem Workshop „Mobile First“ vertreten war. In seinem Workshop erklärte er, wie mithilfe des „Mobile First“-Ansatzes die Qualität einer Website erkennbar verbessert wird.

Die praxisorientierten Workshops „Thumbs Up?“ mit Informatiker Andy Pillip und Designer Thomas Eichinger (beide von Pillip vs. Eichinger), „Design to go: Das Wichtige richtig in Szene setzen – Webseitengestaltung für Smartphones“ mit UID-Expertin Andrea Finke-Anlauff und „Flat und Responsive: Neue Trends im Web- und App-Design verstehen und konzipieren“ mit Prof. Wolfgang Henseler boten den Teilnehmern Gelegenheit, sich gezielt mit Problemstellungen zu den einzelnen Fachgebieten auseinanderzusetzen und mit den Experten auszutauschen.

„Responsive Enhancement“ hieß es zum Start in den Konferenz-Dienstag mit dem Webentwickler Sven Wolfermann, der die Prinzipien von Progressive Enhancement auf Responsive Webdesign beleuchtete. „Responsive Webdesign ist grad der heiße Scheiß, allerdings ist Responsive Webdesign mehr als eine Desktopwebsite in eine mobile Ansicht zu quetschen.“ Doch Responsive Design ist natürlich viel mehr und vor allem löst es einige Probleme. Welche, zeigt Wolfermann in seinem Talk. Darüber hinaus erläuterte er in seinem Workshop „Den Responsive-Workflow leben“ neue Prozesse und gab hilfreiche Ratschläge zu nützlichen Werkzeugen.

Webbasierte Mockups waren Thema des Inspirational Talks von Frontend-Designer und Consultant Stephen Hay, der mit den Teilnehmern im Anschluss gleich das referierte Thema in seinem Workshop „A Gentle Introduction to Web-based Mockups“ praktisch umsetzte.

Den letzten Konferenztag beschlossen die beiden Workshops „Responsive Design Process – Frameworks vs. modulare Komponenten für Prototyping und Entwicklung“ mit der Webdesignerin Stefania Trabucchi und „Typography and Responsive Grids in the World of Mobile Development“ mit Webdesigner Tiago Pedras. Während Stefania Trabucchi in ihrem Workshop die beiden Alternativen zur Entwicklung von responsiven Webseiten präsentierte, referierte Tiago Pedras über den Einfluss von Typografie und Design auf die Nutzererfahrung.

Bereits vom 2. bis 4. Juni 2014 meldet sich die webinale mit einem abwechslungsreichen Konferenzprogramm rund um Technologien, Design und Business in Berlin zurück.

Alle Informationen zur webinale gibt es unter: webinale.de

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