Weißes Haus testet Alternativen zu Blackberry – Apple nicht dabei
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Blackberry hat ein massives Problem. Als ob allgemeines unternehmerisches Unwohlbefinden noch nicht genug wäre, könnte bald der Smartphone-Hersteller auch noch einen seiner prominentesten Kunden – das Weiße Haus – einbüßen
 
Barack Obama sieht man öfter mit einem Blackberry in der Hand. Noch. Denn momentan soll das hauseigene IT-Team Smartphones von Samsung und LG testen, berichtet das Wall Street Journal. Apple blieb bei den Test außen vor. 
 
Natürlich genügt Barack Obama und dem Weißen Haus mittelmäßige Datensicherheit nicht. Deswegen hatte der Smartphone-Pionier eine spezielle Infrastruktur, die das Höchstmaß an Sicherheit bot, für die Regierung entwickelt. Doch nun kommt scheinbar eine Wendung. Die Durchführung der Tests heißt zwar nicht, dass die US-Regierung Blackberry sofort den Rücken kehrt. Denn der Umstieg auf einen anderen Anbieter, sei es LG oder Samsung, bedürfe einer monatelangen Vorbereitung. Aber zukünftig könnte der Wechsel folgen. 
 
Eine offizielle Bestätigung der Tests kam von keinem der beiden erwähnten Hersteller. Blackberry dagegen meldete sich auf Anfrage des Wall Street Journals entschlossen zu Wort und erklärte, man habe nach jahrerlanger Zusammenarbeit die Sicherheitsstandards optimieren und den speziellen Anforderungen der US-Regierung anpassen können. 
 
Noch setzt sich die Blackberry-Geschichte in der USA fort. Doch immer wieder gibt es Indizien dafür, dass das Unternehmen langsam an Ansehen verliert. So entschied sich beispielsweise die Air Force erst Mitte Februar für Apple und gab 5000 Blackberry-Geräte auf. 
Es sieht nicht gut aus für den kanadischen Smartphone-Hersteller. Etwas verkrampft scheinen die Versuche, Blackberry zu neuem Leben zu erwecken. Und jetzt will auch noch das Weiße Haus abspringen. Mal sehen, ob dem neuen Konzernchef, John Chen, eine erfolgreiche Strategie einfällt, um Blackberry durch die schweren Zeiten zu bringen. 
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