WhatsApp killt die SMS
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WhatsApp gehört für viele Smartphone-Besitzer zu den am häufigsten genutzten Apps. Auch die Einführung von Abogebühren tat der Beliebtheit der anfänglich kostenlosen App keinen Abbruch. Wie eine Studie des Informa-Instituts, die in Auszügen von der Financial Times veröffentlicht wurde, nun bestätigt, hat die Instant Messaging Applikation mittlerweile nicht nur bereits Twitter überholt, sondern sogar die SMS als Kurznachrichtendienst auf mobilen Endgeräten Stück für Stück ersetzt.

Demnach sollen voraussichtlich noch in diesem Jahr doppelt soviel WhatsApp-Nachrichten als SMSen verschickt werden. Das wären täglich rund 41 Milliarden WhatsApp-Mitteilungen. Für Mobilfunkanbieter bedeutet das herbe Umsatzeinbußen. Laut der Studie des Informa-Instituts sanken die Einnahmen spannischer Telekommunikationsunternehmen von 2007 bis 2011 um rund 250 Millionen Euro.

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Bildquelle Screenshot WhatsApp

Obwohl die meisten Mobilfunkverträge mittlerweile auch eine umfassende SMS-Flat beinhalten, greifen Nutzer lieber auf WhatsApp zu, um Kurznachrichten zu versenden. In den vergangenen Monaten kursierten immer wieder Gerüchte um die Instant-Messaging-Plattform, die in der Community für großes Aufsehen sorgten. So machte vor kurzem die Falschmeldung die Runde, dass WhatsApp in Übernahmeverhandlungen mit Google stehe. Neeraj Arora, ihres Zeichens Business Development Chefin bei WhatsApp, dementierte das Gerücht aber umgehend.

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