WhatsApp-Regeln: Sex und gewerbliche Nutzung
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Der Begriff „Kleingedrucktes“ wird seine negative Konnotation wahrscheinlich nie wieder los. Hierbei handelt es sich um äußerst wichtige Rahmenbedingungen (zum Beispiel bei Verträgen), die meist als kleingedruckte Zusätze wenig prominent platziert und somit leicht zu übersehen sind.

Der beliebte Instant-Messaging-Dienst WhatsApp hat auch eine ganze Reihe wichtiger Bestimmungen als Kleingedrucktes zusammengefasst. Diese sollte man sich als Nutzer wortwörtlich vor Augen führen. 

Wir fassen für Euch das Wichtigste zusammen, damit Ihr wisst, worauf ihr Euch bei der Installation des Messengers einlasst.

  • WhatsApp kann außerdem nicht nach Lust und Laune eingesetzt werden. Es dient tatsächlich nur der privaten Kommunikation untereinander und darf nicht für werbliche Zwecke eingesetzt werden.
  • Solltet Ihr auf die Idee kommen, sexuelle Inhalte per WhatsApp zu verbreiten, so müsst Ihr, so das Kleingedruckte, den Dirty Talk mit einem „ab 18“-HInweis versehen. Bitte stets dran denken! 
  • Das wird wahrscheinlich für viele von Euch überraschend sein, aber es gibt tatsächlich ein Mindestalter bei der Nutzung der Messaging-Dienstes. Wer noch keine 16 Jahre alt ist, braucht theoretisch das Einverständnis seiner Eltern. Theoretisch! Denn das tatsächliche Alter wird bei der Installation nicht überprüft.
  • Als Nächstes wären wir wieder bei der Frage nach dem vertraulichen Umgang mit privaten Informationen, wie den Chat-Nachrichten oder den Bildern, die die User haufenweise austauschen. Wer denkt da schon, Hand aufs Herz, an Diskretion? Umso bedenklicher, dass die App-Betreiber die Sicherheit der übertragenen privaten Daten nicht garantieren. Vielleicht doch aufpassen, bevor man seine dunkelsten Geheimnisse in die WhatsApp-Welt rausträgt? 
  • WhatsApp behält sich das Recht vor, die momentan bestehenden Nutzungsbestimmungen jederzeit zu verändern –  und zwar ohne dies vorher anzukündigen. Also lohnt es sich, ab und zu durch die aufgeführten Bestimmungen durchzugehen.
  • Denkt auch daran, dass die WhatsApp-Welt das Urheberrecht nicht außer Kraft setzt. Das Verbreiten des geistigen Eigentums anderer ohne deren Erlaubnis bleibt weiterhin verboten.
  • Sollte Euch das Smartphone abhanden kommen, seid Ihr als Nutzer dazu verpflichtet, den Instant-Messaging-Dienst darüber zu informieren. Nur so entfällt die Haftung für möglichen Missbrauch. 

Hier findet Ihr die komplette Auflistung.

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