WhatsApp schlägt zurück: Android ist schuld
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Erst gestern machte der Sicherheitsbericht Bas Bosscherts, in dessen Lauffeuer WhatsApp geriet, von sich reden und prompt reagiert das Unternehmen mit einem offiziellen Statement gegenüber techcrunch. Natürlich weist WhatsApp dabei alle Schuld von sich:

We are aware of the reports regarding a “security flaw”. Unfortunately, these reports have not painted an accurate picture and are overstated. Under normal circumstances the data on a microSD card is not exposed. However, if a device owner downloads malware or a virus, their phone will be at risk. As always, we recommend WhatsApp users apply all software updates to ensure they have the latest security fixes and we strongly encourage users to only download trusted software from reputable companies. The current version of WhatsApp in Google Play was updated to further protect our users against malicious apps.

Schuld sei also nicht WhatsApp, sondern der Nutzer selbst. Denn nur wer sich Viren oder Malware auf sein Smartphone lädt, läuft auch Gefahr, dass gespeicherte Informationen auf microSD-Karten ausspioniert werden können. Außerdem schütze das neueste WhatsApp Update auf Google Play noch besser vor schädlichen Apps.

WhatsApp versucht also gezielt von den eigenen Sicherheitslücken auf diese der Android-Plattform umzulenken. Tatsächlich ist dieses Betriebssystem mit Abstand das beliebteste mobile Ziel für Viren und Maleware. Somit hat WhatsApp sicher Recht, wenn es Usern dazu rät, lediglich Apps von bekannten Anbietern zu downloaden. Eine direkte Antwort auf das Problem mit der eigenen App hat WhatsApp allerdings weniger geliefert.

Aufmacherbild: HILVERSUM, NETHERLANDS – FEBRUARY 2014, 2014: WhatsApp Messenger is a proprietary, cross-platform instant messaging subscription service for smartphones with Internet access founded in 2009. via Shutterstock / Urheberrecht: Twin Design

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