WhatsApps-Übernahme: Das denken die Nutzer [Studie]
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Die Crowdtesting Website testhub.com nahm die Übernahme Whatsapps durch Facebook zum Anlass, 562 Personen nach ihrer Meinung zu den Messenger Diensten und den Einfluss der Übernahme auf ihr Nutzungsverhalten zu befragen.

Der Aufkauf des Messengers WhatsApp durch den Social-Media Giganten Facebook schlug hohe Wellen in der medialen Welt und war Anlass für erhitzte Reaktionen und Debatten unter Usern der Dienste. Wie genau sich das Nutzerverhalten dadurch verändern wird, kann nun anhand der testhub Studie “Facebook übernimmt WhatsApp” annähernd prognostiziert werden.

Die Ergebnisse der Umfrage sind mitunter überraschend. So hat etwa WhatsApp eine höhere Bekanntheit als Facebook. Vor allem jüngere Menschen entscheiden sich oftmals bewusst gegen einen Facebook Account, während Ältere ihn WhatsApp vorziehen. Demnach äußern vor allem die jüngeren Altersgruppen Unzufriedenheit über die Vereinigung der Dienste. Insgesamt bewerten 56 Prozent die Übernahme als negativ.

Der Grund von Facebooks Image-Problem liegt augenscheinlich darin, dass viele Nutzer eine Sicherheit ihrer Daten nicht gegeben sehen, so sind 33 prozent der Probanden bereit Geld für einen vertrauenswürdigeren Nachrichten Dienst zu bezahlen.

64 Prozent der Befragten sind ausdrücklich gegen eine Synchronisierung ihrer Kontakte, da sie große Unterschiede im Zweck der beiden Dienste sehen. WhatsApp diene eher der privaten Kommunikation, während Facebook zur Selbstdarstellung und zum oberflächlichen Kontakt anrege.

Letztendlich wollen nur 54 Prozent der Studienteilnehmer WhatsApp weiterhin nutzen, andere ziehen einen Wechsel zu anderen Messenger Diensten in Erwägung oder wollen ganz verzichten.

Die weitere Entwicklung in der Nutzung der beiden Dienste bleibt abzuwarten, die Vielzahl der ablehnenden Stimmen lassen jedoch definitiv auf eine zukünftige Veränderung schließen.

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