WhatsAppSpy: 53.000 Dollar mit einer App, die es gar nicht gibt
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Ein 23-jähriger Spanier hatte es scheinbar satt, sich täglich für ein spärliches Gehalt den Buckel krumm zu machen. Also entwickelte er eine einfache Scamming-Methode, die das Geld seiner Opfer ohne weiteres Hinzutun in seine Taschen spülte. Mit Erfolg: In nur zwei Monaten nahm er rund 53.000 US-Dollar ein.

Im Grunde erstellte der Spanier einen simplen Kettenbrief, in dessen Inhalt er für WhatsAppSyp warb. Einer App, die es den Nutzern ermöglichen sollte, die Nachrichten ihrer Kontakte mitzulesen. Die Opfer folgten dann den Anweisungen in der Nachricht, registrierten sich für den Service und meldeten sich für einen Premium-Werbenachrichten-Dienst an, der pro Kopf etwa zwei bis zehn US-Dollar abverlangte –  für die Zustellung von Werbung, denn die gewünschte App gibt es gar nicht.

Die Polizei wurde von den Opfern übrigens nicht benachrichtigt, und zwar von keinem einzigen der über Tausend. Das liegt entweder daran, dass die Geldbeträge pro Kopf sehr gering waren oder man sich schlichtweg schämte. Schließlich wollte man ja seine Freunde ausspähen. Mittlerweile weiß die spanische Polizei aber Bescheid und hat den Täter ausfindig machen können. Nun wird ermittelt, ob weitere Personen an dem Fall beteiligt waren. Der Spuk hat erst mal ein Ende.

Aufmacherbild: Housewife talking on the phone,yellow background / Urheberrecht: TijanaM

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