Wie E-Commerce von der WM profitiert und darunter leidet
Kommentare

Der WM-Rausch der letzten Wochen hat sich auch im Onlinehandel bemerkbar gemacht. Dieser musste sich geschlagen geben und verzeichnete regelmäßige Nachfrageeinbrüche während der Matches. Das Preisvergleichsportal idealo hat repräsentativ ausgewertet, wie sich die WM-Geschehnisse der letzten Wochen auf den deutschen E-Commerce ausgewirkt haben.  

 

E-Commerce: Interesse an DFB-Trikots steigt um bis zu 424 Prozent

Während die Kauflust der Deutschen im Verlauf der Spiele deutlich abnimmt, steigt nach dem Abpfiff die Nachfrage nach DFB-Trikots in beeindruckende Höhen. Spitzenreiter ist der deutsche Stürmer Thomas Müller nach drei erzielten Toren gegen Portugal (4:1).

Wie folgende Grafik zeigt, steigt die Nachfrage nach Müller-Trikots nach dem Spiel um satte 125 Prozent. 

marktanteile dfb trikots

©idealo

Manuel Neuers Spitzenleistung im Achtelfinale – Torwarthandschuhe werden zum Hit

Manuel Neuer gehört zu den Überfliegern dieser WM und wurde nach dem finalen Match als bester Torwart der WM ausgezeichnet – zu Recht.

Seine Glanzleistungen steigerten auch das Interesse der Nutzer an Torwarthandschuhen um durchschnittlich 36 Prozent im Vergleich zu den Wochen vor der WM. Nach dem knappen Sieg gegen Algerien, den die deutsche Elf vor allem den Blitzreaktionen Neuers zu verdanken hatte, stieg die Nachfrage nach Torwarthandschuhen um ganze 52 Prozent im Vergleich zum Vortag:

e commerce während wm

© idealo 

SONY Kopfhörer trotz massiver Werbepräsenz hinter Beats by Dr. Dre

Dass die WM eine perfekte Plattform für Product Placement bietet, ist offensichtlich. Sponsoren geben beeindruckende Summen aus, um als FIFA-Partner, Sponsor der FIFA WM oder als Nationaler Förderer einzelner FIFA-Veranstaltungen die Marke ins Rampenlicht zu rücken und sie mit positiven Emotionen aufzuladen. FIFA-Partner haben dabei die engste Verbindung zu sämtlichen FIFA-Events und wohl auch die kostspieligste.

Sony, einer der sechs FIFA-Partner der diesjährigen WM, war wenig begeistert, als gleich mehrere WM-Spieler mit (Apple) Beats by Dr. Dre Kopfhörern aufliefen. Die FIFA verbot Beats-Kopfhörer daraufhin (zumindest für die Spieler) in den brasilianischen Stadien. Diese drastische Maßnahme zeigte allerdings kaum Wirkung, wie folgende idealo-Grafik zeigt. Im WM-Zeitraum stieg das Kaufinteresse für Beats by Dr. Dre um durchschnittlich 11 Prozent, Sony verzeichnete dagegen einen Nachfragerückgang von ca. sieben Prozent

beats gegen sony wm

© idealo

 

Aufmacherbild: Vector internet shopping. Flat style design – vector illustration von Shutterstock/ Urheberrecht Max Griboedov

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -