Wird das Weihnachtsgeschäft von Apple dominiert?
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Da das iPhone 6 und iPhone 6 Plus bereits am ersten Verkaufswochenende etwa zehn Millionen Mal über die Ladentheke gingen, erwarten Händler und Marktbeobachter auch beim Weichnachtsgeschäft weiterhin steigende Verkaufsquoten. Daran wird vermutlich auch kein bendgate oder hairgate etwas ändern können. Denn der Wettbewerb dürfte in dieser Saison wohl mangels vergleichbarer Innovation nur schwerlich mithalten können. Apple investierte bereits auf dem letzten Apple Event ins anstehende Weihnachtsgeschäft. 

Apple Watch könnte Weihnachtsgeschäft anfeuern

So nimmt zum Beispiel Belus Capital Advisor Brian Sozzi an, dass in diesem Jahr neben dem iPhone 6 vor allem zu Apple-Geschenkgutscheinen gegriffen werden könnte. Grund hierfür soll die auf der letzten Keynote präsentierte Apple Watch sein, die mit einem Preis von etwa 349 Dollar im Frühjahr erscheinen wird. Durch ein geschickt angelegtes Marketing, dem dank der Geheimniskrämerei auch die Presse viel Aufmerksamkeit schenkt, schafft es Apple womöglich, das Weihnachtsgeschäft über die Feiertage hinaus zu expandieren. Die Weihnachtssaison beginnt statistisch gesehen bereits Anfang November.

Im November beginnt das großer Geschäft mit Weihnachten

Die meisten Wunschzettel werden laut einer von Goldmedia Custom Research und Gettings durchgeführten Studie bereits im November abgearbeitet: 60 Prozent beginnen dann bereits mit ihren Einkäufen (1100 Befragte). Frauen gehen insgesamt ein wenig früher auf Geschenksuche als Männer. Männer lassen sich zudem eher durch Rabattaktionen gewinnen – ein Drittel von ihnen übernimmt durch solche Werbemaßnahmen eine Idee fürs Weihnachtsgeschenk. Ob es den Herren der Schöpfung an Kreativität oder Zeit mangelt, wird durch die Studie leider nicht festgehalten.

Geschenke sind auch Ländersache

Auch auf Landesebene verteilt sich das Weihnachtsgeschäft unterschiedlich. In der Studie liegt Bremen mit 89 Prozent vor Hamburg (75 Prozent), was die vorzeitigen Novembereinkäufe anbelangt. Berlin liegt gerade mal bei 51 Prozent; das Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 42 Prozent. Inwiefern die vorzeitige Shoppinglaune mit dem durchschnittlichen Einkommen der Regionen zusammenhängt, lässt sich nur mutmaßen. Man möchte fast annehmen, dass sich die Apple-Geschenke bei den Früheinkäufern ebenfalls besser verkaufen dürften.

 

Aufmacherbild: White smartphone frame christmas theme via Shutterstock / Urheberrecht: Kuprevich

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