Woher kommt eigentlich Spam?
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Unsere heutige Zeit ist mehr online denn je. Es gibt eigentlich nichts mehr, das sich ausschließlich im echten Leben abspielt, dafür hat unter anderem Facebook gesorgt. Aber auch E-Mail-Verkehr ist alltäglich. Immer mehr Firmen akzeptieren E-Mails als offizielle Dokumente, zum Beispiel für Kündigungen.

Auch wird den Kunden immer öfter ein sicherer, schriftlicher Kommunikationsweg von namhaften Unternehmen wie Amex oder DKB angeboten, um vertrauliche Fragen zu stellen. Das spart viel Zeit, erfordert aber im Backend genügend Personal.

Die Top 12:

Telefoniert wird mittlerweile nur noch, wenn es wirklich dringend ist. Briefe Schreiben ist längst nur noch was für Romantiker. Was bleibt, ist der elektronische Schriftverkehr, der jedoch mit dem unfassbar großen Aufgebot an Spam daherkommt. Filter hin oder her, Spam-Mails nerven unheimlich und scheinen auch nicht weniger zu werden. Die Website nakedsecurity.sophos.com fand nun heraus, dass der meiste Spam über US-Server verteilt werden soll, auch wenn er nicht zwangsläufig dort produziert wird. Der Liste zufolge sind die USA so für stolze 18,3 Prozent des weltweit kursierenden E-Mail-Mülls verantwortlich. Die Deutschen rangieren mit 2,7 Prozent auf dem elften Platz.

Was heißt eigentlich Spam?

spaminacanDer Begriff SPAM entstand aus dem Markennamen für Dosenfleisch, das vor einem halben Jahrhundert in Großbritannien verkauft wurde. Spam stand für Spiced Ham und war vor allem als haltbares Nahrungsmittel während des Kriegs überall und nahezu unbeschränkt erhältlich.

Die Eigenschaft haben heute die nervigen Spam-Mails, die auch immer und überall jedes Postfach überlaufen lassen, sollte man keinen Filter installiert haben. Gut, dass mittlerweile jeder E-Mail-Provider einen Server-seitigen, automatischen Spam-Filter laufen hat.  

Warum gibt es Spam?

Die Urheber von Spam-Nachrichten wollen eine möglichst virale Verbreitung erzielen. Sei es, um die Besucherzahl einer in der Spam-Mail verlinkten Website hochzutreiben oder um private sowie Firmen-Rechner mit Viren, die sich in den Anhängen befinden, zu infizieren. Auch dubiose Angebote zu Potenzmitteln, Penisvergrößerungen oder Glücksspielen sind besonders beliebte Inhalte solcher Mails.

Die Aufgeklärtheit unserer Bevölkerung sorgt dafür, dass selbst Nachrichten, die es durch die strengen Filter schaffen, mit einem Blick als solche identifiziert werden können. Gefährlich sind aber immernoch gezielt versendete Phishing-Mails. Dabei handelt es sich zum Beispiel um professionell wirkende Nachrichten der eigenen Hausbank. Dort gibt es dann einen Link zu einer Seite, die echt und vertrauenswürdig wirkt und in der Regel nach sensiblen Kundendaten fragt. Die meiste Banken warnen ständig vor solchen Phishing-Attacken.

Bildquelle: public domain

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