Xbox One: Keine Gebühr für Second-Hand-Spiele
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Vor dem Launch der neuen Xbox One gibt es noch viele offene Fragen. Besonders Gerüchte um eine ständig benötigte Internetverbindung und Microsofts Bestimmungen bezüglich gebrauchter Spiele sorgten für Kritik der Fangemeinde. Microsoft selbst schaffte hierzu in Stellungnahmen keine Klarheit. Jetzt will Brian Crecrente von Polygon aus dem näheren Umfeld des Unternehmens Einzelheiten erfahren haben

Die Frage nach einer permanenten Online-Verbindung beantwortete Microsoft mit den Worten:

No, it does not have to be always connected, but Xbox One does require a connection to the Internet.

Dabei legte ein Blick auf die Features der Xbox One nahe, dass User letztendlich doch eine ständige Internetverbindung im Alltag benötigen. Auch die unverifizierten Quellen Polygons bestätigen dies.

Käufer von gebrauchten Spielen dürfen den aktuellen Berichten zufolge allerdings aufatmen, denn es wird keine Extra-Gebühr zur Aktivierung erhoben. Spekuliert wurde hier über eine Freischaltungsgebühr von bis zu 50 Euro, die vom Käufer als weitere Lizenz erworben werden sollte. Wie nun bekannt wurde, ist bei Second-Hand-Spielen keine erneute Freischaltung nötig, denn eine Installation löscht die Authentifizierung auf anderen Geräten. Registriert werden die Spiele über einen in die CD eingebrannten Verschlüsselungscode, der über das Internet zusammen mit dem Hard Drive der Konsole abgeglichen und authentifiziert wird.

Bis es jedoch zu einer offiziellen Stellungnahme Microsofts kommt, bleibt es bei Spekulationen, die nicht zuletzt von der Sorge der Gaming Community zeugen, dass Microsoft – und vielleicht auch Sony mit der PlayStation 4 – alles versuchen werden, um den Profit und Absatz bei neuen Spielen zu steigern. So halten auch aktuell diverse Journalisten an den anfallenden Freischaltungsgebühren fest. Unter anderem wird dabei diskutiert, ob eine mögliche Gebühr vom Händler getragen werden müsse, der diese dann durch höhere Verkaufspreise indirekt auf den Endverbraucher umwälzen könnte. Den Berichten zufolge soll ein Teil der Gebühr dabei an Microsoft und ein Teil an den Publisher des jeweiligen Spiels gehen. 

In seinem Blog gab Lary Hyrb derweil bekannt, dass die bisherigen Berichte über Microsofts Handhabung von gebrauchten Spielen inkorrekt und nicht vollständig seien und Microsoft bald weitere Informationen veröffentlichen werde. Insgesamt sei man sich allerdings bewusst, dass der Handel mit gebrauchten Spielen ein wichtiger Teil der Xbox-Gemeinde sei.

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