Zocalo: Amazon launcht neuen Cloud-Speicherdienst
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Amazon hat heute seinen neuen Cloud-Speicherdienst namens Zocalo gelauncht. Wie vergleichbare Angebote von Dropbox, iCloud, Box oder Google Drive bietet Zocalo Kunden die Möglichkeit, Daten in Amazons Cloud zu abzulegen.  

Amazon Zocalo: Kollaboration, Synchronität, Apps

Die Zielgruppe sind Business- und Enterprise-Kunden. Der Dienst bietet neben verschlüsselter Dateiübertragung umfangreiche Kollaborations-Features. So können etwa gespeicherte Dokumente kommentiert und bearbeitet, Berechtigungen zum Öffnen und Herunterladen verteilt und Downloads verhindert werden. Selbstverständlich werden die gespeicherten Dokumente synchronisiert und sind plattformübergreifend mobil sowie vom PC oder Mac aus zugänglich. Der Zugang zu Zocalo erfolgt über ein Webinterface, oder über den Zocalo Sync Client. Daneben gibt es Apps für Android und iOS

Zocalo: Daten werden regional gespeichert

Die Daten werden an einem zentralen Ort gespeichert, sodass jeder Zugangsberechtigte alle Dateien samt Feedback auf einen Blick sehen kann. Wo die Daten gespeichert werden, muss der jeweilige Administrator vorher festlegen. Derzeit gibt es drei regionale Zugänge zur Auswahl: Europa, die West- sowie Ostküste der USA. Nach eigenen Angaben adressiert Amazon damit Kunden, die ihre Daten nur nach den rechtlichen Bestimmungen der jeweiligen Region auslagern dürfen.

Zur Zeit ist der Dienst nur auf Einladung zugänglich. Später soll es eine 30-tägige kostenlose Testphase geben, die 200 GB Cloud-Speicher für maximal 50 Nutzer enthält. Danach verlangt Amazon 5 US-Dollar im Monat für die gleiche Speichermenge. Bis zu einem Terabyte kostet jedes weitere Gigabyte 3 US-Cent. Ab 5.000 TB werden nur noch 2,75 Cent pro GB fällig.

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