Zuckerberg will das Internet vergrößern – mit Internet.org
Kommentare

Zuckerberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen aus aller Herren Länder zu verbinden, und davon zu profitieren. Statistisch gesehen ist er seinem Ziel sehr nahe gekommen, denn jeder siebte Mensch auf dieser Erde hat ein Facebook-Profil. Alle anderen haben sich bewusst gegen Facebook entschieden oder wegen fehlender Infrastruktur keine Möglichkeit, dem Netzwerk beizutreten.

Und genau das wollen Zuckerberg und hochrangige Partner wie Samsung, Qualcomm und Nokia mit Internet.org ändern. Das Internet soll mehr Menschen als bisher zugänglich gemacht werden.

Drei-Punkte-Plan

Zu den Aufgaben der selbsternannten Internetpropheten gehören das Senken der Internet-Kosten durch günstige Smartphones und das Entwickeln von Techniken für eine effizientere Datennutzung durch Bandbreitenreduzierung. Darüber hinaus sollen gezielt Geschäftsmethoden entwickelt werden, die Internetprovider dazu anspornen, kostengünstige Zugänge in wirtschaftlich schwachen Regionen bereitzustellen. Ansätze zum Thema “Internet in Entwicklungsländern” gibt es bereits durch Project Loon von Google, das via WiFi-Ballons für eine Netzabdeckung in armen Regionen sorgen will. Auch Mozilla trägt mit Firefox OS und günstigen Smartphones zu diesem Kerngedanke bei.

Internet.org ist im Gegensatz dazu eine breit angelegte Initiative, die sich im Allgemeinen für eine bessere Vernetzung der Welt einsetzen will. Die Ziele der Unternehmung sowie der Stand der Ding sind in dem Missionsbrief Is Connectivity A Human Right noch mal ausführlich erläutert.

Aufmacherbild: Blue vivid image of globe. Globalization concept von Shutterstock / Urheberrecht: Sergey Nivens

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -