Welche Musik Ihr beim Programmieren am liebsten hört…
Kommentare

Entwickler mögen am liebsten elektronische Musik. Das hat unser Quickvote zu Tage gebracht, in dem wir Euch nach Eurer präferierten Musik gefragt haben, mit der Ihr Euch beim Programmieren berieseln

Entwickler mögen am liebsten elektronische Musik. Das hat unser Quickvote zu Tage gebracht, in dem wir Euch nach Eurer präferierten Musik gefragt haben, mit der Ihr Euch beim Programmieren berieseln lasst. 34% können am besten mit House, Techno, Trance, Dubstep und anderen elektronischen Musikrichtungen im Ohr arbeiten. An zweiter Stelle liegt Hardrock, Heavy Metal (17%) vor englischsprachiger Rock/Pop-Musik (11%) und Klassik (9%).

Bemerkenswert ist aber auch, dass 10% es offenbar vorziehen, gar keine Musik beim Programmieren zu hören.

Hier das Ergebnis im Überblick:

Musik beim Programmieren

Entwickler hören anders

Interessant ist der Vergleich mit den Hörgewohnheiten von Nicht-Entwicklern. Wir hatten im Quickvote dieselben Musikstile genannt, die auch in einer deutschlandweiten Umfrage auf dem Statistikportal de.statista.com genutzt wurden.

In der deutschen Gesamtbevölkerung liegt die englischsprachige Rock/Pop-Musik mit 34% auf Platz 1. Es folgen Oldies/Evergreens (29.9%) vor deutschsprachiger Rock/Pop-Musik (24%), deutschen Schlagern (22.2%) und Tanzmusik (13%). House, Techno, Trance, Dubstep, etc. ist nur bei 10.9% beliebt; bei Hardrock/Heavy Metal  sind es gar nur 8.9%.

Damit wäre wohl wieder ein Beweis erbracht: Entwickler sind irgendwie anders 😉

Mit Musik in den Entwickler Flow

Das Quickvote hatten wir im Anschluss an unseren Artikel „Warum Ihr beim Programmieren Musik hören solltet – (und welche gut geeignet ist)“ gestartet, in dem wir über die möglichen positiven Effekte von Musik auf die Programmiertätigkeit berichtet hatten. Die These: Bestimmte Musik hilft dabei, sich in einen Flow-Zustand zu versetzen, in dem die Konzentration auf ein Programmierproblem hochgehalten werden kann. In den Kommentaren habt Ihr dabei schon einige interessante Erfahrungen geteilt:

Psytrance funktioniert am Besten bei mir. Den Flow, den man dadurch erreicht, ähnelt schon in gewisser Weise einer Trance. (Dachande

Nun – mit Jazzmusik z. B. vom Tord Gustavsen Quartett oder von Nils Petter Molvaer lässt sich recht gut programmieren. (Perfetti

Habe gemerkt, dass ich nerviges Refaktoring am besten mit Old-School Hip Hop erledigen kann… 😉 (Ralf Eggert

Also bei mir ist das ganz klar Deep/Tech-House. Zu den BPM zu denen ich stundenlang tanzen kann, kann ich auch stundenlang programmieren. In meinen Flow komme ich inzwischen von einer Minute zur anderen. Wenn es dann auch noch ein Set ist bei dem ich sogar anwesend war, komme ich da garnicht mehr richtig raus. Dann ist es einfach die Müdigkeit, welche oft auch schnell kommt. […] Hat also für mich ganz klar gleichzeitig Vor- und Nachteile, denn nicht nur gute und kreative Software kommt dabei raus, sondern oft auch ein müder Entwickler. (Fab)

Musik ist wohl dann doch vor allem eins: Geschmacksache!

 Aufmacherbild: Black girl listening to the music with a pair of headphones von Shutterstock / Urheberrecht: Ollyy

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -