Mobiles Arbeiten mit heterogenen IT-Landschaften

Weltengänger
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Mobiles Arbeiten mit den wichtigen und richtigen Informationen wird immer wichtiger. Zumeist scheitert es aber daran, dass die benötigten Informationen verteilt in unterschiedlichen Anwendungen liegen – in SharePoint-Portalen, Java- oder .NET-Anwendungen oder in spezifischen Line-of-Business-Applikationen wie Symbio. Der vorliegende Artikel zeigt, wie man heterogene Technikwelten effizient für den Nutzer zusammenführt und damit Arbeitsprozesse erleichtert und mobil macht. Im Rahmen eines praktischen Anwendungsszenarios zeigen wir, wie man die wichtigsten Informationen konsolidiert und mobil bereitstellt. In diesem Szenario können Anwender beispielsweise auf Knopfdruck – oder mit einem Wischer – den aktuellen Projektstatus abfragen, die neuesten Projektdokumente ansehen oder spezifische Workflows starten, um ihnen zugewiesene Aufgaben zu erledigen.

IT-Landschaften wachsen über lange Zeiträume hinweg. Die betriebsverantwortlichen IT-Abteilungen streben danach, ihre Systeme möglichst effizient und kostengünstig zu betreiben. Fachabteilungen hingegen fordern Spezialistentools, um eine hohe funktionale Abdeckung ihrer Geschäftsprozesse zu erreichen. Immer wieder wird dabei das Best-of-Breed-Prinzip angewandt – es kommen jene Tools zum Einsatz, die die Abläufe am optimalsten und effizientesten umsetzen. Um die Ziele der IT-Abteilungen zu unterstützen, bräuchte es eine möglichst homogene IT-Landschaft. In einer homogenen Welt kommen die einzelnen Komponenten aus einer Hand, sind miteinander kompatibel und funktionieren ohne großen Integrationsaufwand. In puncto Sicherheit und Kosteneffizienz sind homogene Systeme ebenfalls im Vorteil: es müssen nur die Updates weniger Hersteller berücksichtigt werden, und die allgemeine Systemverwaltung wird durch ihre Zentralisierung wesentlich vereinfacht. In der Regel findet man bei Unternehmen jedoch praktisch nie solche homogenen Systeme vor. Da entweder nicht alle Businessanforderungen durch die Produktpalette eines Herstellers abgedeckt werden oder Standardlösungen zu wenig spezialisiert sind, kommen häufig auch Spezialistenwerkzeuge in Form von Eigenentwicklungen zum Einsatz. Dazu kommt, dass sich die Komponenten einer modernen Business-IT mehr und mehr nach den Bedürfnissen der Benutzer richten, weniger nach jenen der IT-Abteilungen. Insgesamt fördert dies heterogen gestaltete IT-Landschaften. Je weiter der Grad an Heterogenität steigt, desto größere Lücken entstehen zwischen den einzelnen Systemen. Heterogen ausgeprägte Systeme haben facettenreiche infrastrukturelle Anforderungen und müssen miteinander über speziell entwickelte Schnittstellen verbunden werden. Sie verursachen einen erhöhten Personalaufwand, um die Diversität der Anforderungen überblicken und betreuen zu können. Die beschriebene Situation stellt nicht nur eine Herausforderung für das Wartungs- und Betriebspersonal dar, sondern fordert gleichermaßen auch die Anwender. Um an die relevanten Daten zu gelangen, müssen die Benutzer in unterschiedliche Systeme einsteigen und in der Lage sein, sich in diesen Applikationen zurechtzufinden. Der Zugriff auf die digitalen Informationen des Unternehmens sowie die Ausführung von Aufgaben wird für die Anwender komplexer und schwerer zu überblicken.

Lesen Sie den kompletten Artikel im Sharepoint Kompendium 4.14

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