Wie es mit Kinect für Windows weiter geht
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Craig Eisler, General Manager von Kinect für Windows, hat im offiziellen Produkt-Blog angekündigt, welche Schritte im Bereich der Sprach- und Gestenerkennungs-Software demnächst anstehen. Das 1.5 Release

Craig Eisler, General Manager von Kinect für Windows, hat im offiziellen Produkt-Blog angekündigt, welche Schritte im Bereich der Sprach- und Gestenerkennungs-Software demnächst anstehen. Das 1.5 Release ist für Ende Mai geplant. Außerdem soll Kinect im Laufe der nächsten paar Monate in zusätzlichen Ländern verfügbar sein.

Kinect für Windows 1.5 bietet Entwicklern neue Möglichkeiten. So wird die Funktion Kinect Studio eingebaut, mit der Entwickler ihre Anwendungen im Vorfeld besser testen können. Clips von Nutzern, die mit der Anwendung interagieren, können jetzt nämlich aufgenommen, abgespielt und zur Fehleranalyse benutzt werden. Und auch das „seated“ oder „10-joint“ Skeletal Tracking ist neu. Hiermit können Kopf, Nacken und Arme eines sitzenden oder stehenden Nutzers getrackt werden – egal ob im Default- oder im Nahmodus.

Zur Spracherkennung werden die vier neuen Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch und Japanisch hinzugefügt. Die Sprachpakete für beispielsweise australisches Englisch, kanadisches Französisch oder mexikanisches Spanisch ermöglichen, dass auch lokale Varianten der bereits integrierten Sprachen von Kinect für Windows besser erkannt und verstanden werden.

Darüber hinaus soll Kinect für Windows im Laufe der Monate Mai und Juni in 19 zusätzlichen Ländern verfügbar sein. Die neu dazukommenden Länder sind: Hong Kong, Süd-Korea, Taiwan, Österreich, Belgien, Brasilien, Dänemark, Finnland, Indien, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Süd-Afrika, Schweden, die Schweiz und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Kinect für Windows Hardware und die Version 1.0 des Kinect for Windows SDK sind seit Anfang Februar erhältlich. Der Kinect-for-Windows-Sensor gleicht optisch dem für die Xbox 360, wurde aber speziell für die Nutzung auf dem PC angepasst. So kann er nähere Entfernungen von bis zu 40cm vor dem Gerät erkennen, ohne dabei an Genauigkeit und Präzision zu verlieren.

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