.NET Native jetzt fit für die Windows-10-App-Entwicklung

Windows 10 App Store öffnet seine Tore ab dem 29. Juli offiziell für Entwickler
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Der 29. Juli 2015 wird einen Meilenstein in der Geschichte Microsoft markieren: Nicht nur, dass endlich Windows 10 in die Hände der Endverbraucher geht, für Entwickler geht auch die finale Version der .NET-Tools für die App-Entwicklung auf der neuen Windows 10 Universal Windows Plattform (UWP) an den Start. Aber damit nicht genug, denn wie ZDNet jetzt in Erfahrung gebracht hat, wird der 29. Juli auch der Tag sein, an dem der vereinheitlichte Windows 10 App Store seine Tore für Entwickler öffnen wird, um die erstellten UWP-Apps an den Mann und die Frau zu bringen.

Eine Preview-Version des Windows 10 App Stores ist bereits seit letzter Woche für alle Tester des Windows-Insider-Programms verfügbar, die Test-Builds des neuen Microsoft-OS auf ihren Rechnern installiert haben. Ab dem 29. Juli werden (neben Endverbrauchern) Entwickler offiziell Zugriff auf den App Store haben und dort ihre UWP-Anwendungen regulär anbieten können, dabei kann es sich sowohl um neu entwickelte als auch um aktualisierte Versionen handeln.

Der App Store wird als App und als Web-Anwendung nutzbar sein. Im Web ist er bereits zu großen Teilen nutzbar, beispielsweise ist die Suche nach Apps möglich. Die Remote-Installation von Apps funktioniert allerdings noch nicht.

.NET Native fit für Windows-10-Entwicklung: UWP-Apps 30 Prozent schneller

Universal Windows Platform (UWP) Apps sind ein zentraler Bestandteil von Windows 10. Der Vorteil für Entwickler liegt darin, dass sie die Codebasis der Apps nur einmal schreiben müssen, die dann auf einer Vielzahl von Gerätetypen ausführbar sind, auf denen der Windows 10 Core läuft – ob auf PC, Xbox, Smartphones, HoloLens oder IoT-Gerät. Welches Device auch immer, auf allen wird per Default die exakt gleiche Runtime sowie das gleiche Framework laufen: und zwar .NET Native.

Wie die Kollegen von ZDNet schreiben, wurde Microsofts .NET Native Compiler, vormals bekannt als „Project N“, aktualisiert sowie tiefer in Visual Studio 2015 eingebunden und sei damit jetzt bereit für die Erstellung von UWP-Apps für Windows 10. Auch Ahead-of-time-Kompilierung soll mit .NET Native möglich sein, UWP-Anwendungen seien daher wesentlich schneller und kompakter. Konkret sollen die Apps aufgrund ihrer verbesserten Architektur bis zu 30 Prozent schneller starten können und rund 15 Prozent weniger Arbeitsspeicher benötigen. Um in den Genuss dieser Vorzüge zu kommen müssen Entwickler bereits erstellte Windows Store/Universal Apps aktualisieren und für Windows 10 fit machen.

Die entsprechenden Werkzeuge zur App-Erstellung, die .NET Tools , sollen ebenfalls am 29. Juli erscheinen.

Aufmacherbild: businessman standing with back opening door von Shutterstock/Urheberrecht: Sergey Nivens

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