Windows 8.1 auf Entwicklerplatine: Raspberry-Pi-Alternative Sharks Cove
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Auf der Build 2014 hat Microsoft bereits angekündigt, demnächst eine eigene Entwicklerplatine im Stil des Raspberry Pi oder Arduino auf den Markt zu bringen, jetzt ist es soweit. Der Sharks Cove ist aus einer Zusammenarbeit zwischen Microsoft, Intel und dem Produkthersteller CircuitCo enstanden.

Auf dem Entwicklerboard läuft ein Windows 8.1 Image in der Version Embedded Industry. Es soll Entwicklern das Erstellen von Software und Treibern für mobile Windows-Geräte vereinfachen. Doch auch zur Android-Entwicklung wird sich der Sharks Cove eignen.

Windows 8.1 statt Raspberry Pi

Die Raspberry-Pi-Alternative mit Windows 8.1 wird in ihrer ersten Generation mit folgenden Specs ausgeliefert:

  • x86-Intel-Atom-Prozessor mit 1,33 GHz
  • HD-Grafik
  • 16 GB EMMC-Speicher
  • MIPI Connector für Display und Kamera
  • HDMI-Anschluss
  • USB-2.0-Anschluss, Micro-USB-Anschluss
  • Ethernet und WiFi über USB

Der Sharks Cove kann ab sofort für 239,20 Euro vorbestellt werden. Damit ist er deutlich kostspieliger als die beiden bekanntesten Entwicklerplatinen Raspberry Pi und Arduino, die beide schon für unter 50 Euro zu haben sind.

Screenshot: sharkscove.org

Wer mehr zum Sharks Cover mit Windows 8.1 wissen möchte, kann sich folgendes Video von der Build anschauen, in dem die Platine vorgestellt wird:

Raspberry-Pi-Entwicklung mit .NET

Den Raspberry Pi selbst kann man übrigens auch als .NET-Entwickler mit Software füllen. Das funktioniert mit Hilfe von Mono, einer quelloffenen Implementierung des .NET Frameworks und der Common Language Runtime. Eine detaillierte Anleitung hierzu finden Sie im verlinkten Artikel von Wolfgang Ziegler.

Aufmacherbild: Great White Shark showing underside of the shark von Shutterstock / Urheberrecht: Dominique de La Croix

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