Windows 8 wird den PC-Markt nur kurzfristig beleben
Kommentare

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat die Vorhersagen für den weltweiten Verkauf von PCs nach unten korrigiert. Hoffnungen liegen auf Microsofts Windows 8, das dem PC-Markt zusammen mit den neuen Ultrabook-Modellen

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat die Vorhersagen für den weltweiten Verkauf von PCs nach unten korrigiert. Hoffnungen liegen auf Microsofts Windows 8, das dem PC-Markt zusammen mit den neuen Ultrabook-Modellen zu neuer Stärke verhelfen soll.

Experten der IDC gehen allerdings davon aus, dass auch Windows 8 nur einen kurzfristigen Anstieg der Absätze, nicht aber eine Trendwende einleiten kann. So warnt der leitende Analyst Jay Chou vor zu hohen Erwartungen an Windows 8. Chou zufolge müssten sich die Kunden erst einmal mit dem neuen Betriebssystem anfreunden, das stark von den bisher bestehenden PC-Paradigmen abweicht und sich am mobilen Markt orientiert.

Für dieses Jahr kalkuliert IDC im Bereich Desktop PC ein weltweites Wachstum von unter einem Prozent. Anstatt eines bisher angenommenen Wachstums um 8,4 Prozent für den Zeitraum von 2012 bis 2016 geht man nun für die kommenden vier Jahre weltweit nur noch von einem 7,1-prozentigen Wachstum aus.

Grund hierfür ist das wachsende Interesse an tragbaren PCs. So werden mittlerweile mehr Laptops als Desktop PCs verkauft. Auch die Zukunftsprognosen sehen in diesem Bereich gut aus. So wird für die tragbaren PCs für das Jahr 2016 ein Verkauf von 321,1 Millionen Geräten erwartet, was einem Wachstum von elf Prozent entspricht. Zum Vergleich: Für dasselbe Jahr wird ein Absatz von nur 162 Millionen PCs erwartet. Hinzu kommt ein verlangsamtes Wachstum im Asien-Pazifik-Raum und eine stetig sinkende Nachfrage in den USA und anderen etablierten Märkten.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -