Windows 8 wird zum Entertainment-Profi
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Computer bewegen sich immer weiter weg von ihrer ehemaligen Rolle als Arbeitsgerät und hin zur Allround-Entertainment-Maschine. Wir hören unsere Musik auf dem PC, spielen DVDs und Blu-rays damit ab und

Computer bewegen sich immer weiter weg von ihrer ehemaligen Rolle als Arbeitsgerät und hin zur Allround-Entertainment-Maschine. Wir hören unsere Musik auf dem PC, spielen DVDs und Blu-rays damit ab und streamen Videos aus dem Internet. DVDs kann Windows 8 zwar nicht mehr abspielen, dafür hat Microsoft aber die restlichen Medienservices verbessert – all das mit dem Ziel, die Batterielaufzeit zu verlängern und die Performance zu steigern. Scott Manchester aus dem Media Platform and Technologies Team berichtet im Building Windows 8 Blog, welche Änderungen in Windows 8 durchgeführt wurden und wie sich diese Änderungen auf die Medienwiedergabe auswirken.

Streaming ist die Zukunft des Entertainments. Im vergangenen Jahr wurden deutlich mehr Videos gestreamt als DVDs gekauft – Tendenz weiterhin steigend. Auf diese Entwicklung reagiert Microsoft mit dem adaptiven Bitrate-System. Während ein Video puffert, werden die ersten Frames mit einer niedrigeren Rate wiedergegeben, um die Pufferzeit zu verringern. Ändern sich die Bedingungen des Netzwerkes oder des Gerätes, wird die Bitrate angepasst.

Oft kommt es vor, dass man mehrere Audio-Inhalte gleichzeitig konsumiert, beispielsweise wenn man während des Surfens Musik hört, dann aber auf ein Video stößt, das man gerne ansehen möchte. Mit Windows 8 muss man sich nun nicht mehr die Mühe machen, die Musik auszuschalten. Das neue Content Mix System mischt nämlich nicht mehr den kompletten Audio-Inhalt, sondern pausiert einen Stream, wenn ein zweiter gestartet wird. Dabei wird immer der Stream im Vordergrund bevorzugt. Das Abspielen von Audio-Inhalten aus dem Hintergrund ist natürlich auch möglich.

Da sich Windows 8 stark auf mobile Geräte konzentriert, spielt das Thema Batterielaufzeit im Hinblick auf die Medienwiedergabe eine große Rolle. Um den Energieverbrauch während der Audio-Wiedergabe zu reduzieren, wendet Windows 8 eine neue Technik an. Audio-Dateien werden nun in einzelnen Brocken dosiert und nacheinander abgearbeitet, um die CPU weniger zu belasten.

Neben diesen umfangreicheren Veränderungen gibt es auch weitere, kleinere Verbesserungen. So unterstützt Windows 8 jetzt Untertitel im IE10 und in allen Apps, die HTML5 benutzen, im Video-Tag. Die Webcam verwendet das neue Windows 8 Media Foundation Capture API. Weiterhin sorgt eine niedrigere Latenz in Video-Chat-Diensten wie Skype oder Lync für eine geringere Verzögerung. Darüber hinaus unterstützt das Betriebssystem jetzt auch Video-Anrufe in HD-Auflösung.

Im folgenden Video führen Mitarbeiter des Media Platform and Technologies Team die neuen Entertainment-Funktionen von Windows 8 vor:

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