Windows 9 as a Service – was steckt hinter dem Konzept?
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Windows as a Service – dieses Schlagwort geistert schon durch die Fachmedien, seitdem die ersten Informationen rund um Windows 9 aufgetaucht sind. Könnte die nächste Generation des Microsoft-Betriebssystems etwa in Form eines Abomodells à la Office 365 ausgeliefert werden?  

Microsoft-Insiderin Mary Jo Foley hat bei ihren Quellen nachgefragt und von ihnen erfahren, dass es Windows as a Service in ähnlicher Form wie das Office-365-Abo nicht geben soll. Ein „Windows 365“ sei jedenfalls zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht eingeplant.

Stattdessen wäge Microsoft aber derzeit die Möglichkeit ab, Windows Updates und Patches in Verbindung mit Windows 9 zu einem Bezahldienst zu machen.  Die Entscheidung für oder gegen dieses Modell sei allerdings noch nicht endgültig gefallen, denn über Preisgebung, SKUs und Packaging denke man grundsätzlich erst gegen Ende eines Windows-Entwicklungszyklus nach.

Vor einigen Wochen hatte Foley überdies davon berichtet, dass die im Zusammenhang mit der Windows 9 Technology Preview stehenden monatlichen Updates verpflichtend sein sollen für alle, die die Vorschauversion Ende September testen wollen. Mit dieser Aussage decken sich die neusten Informationen der Bloggerin nicht mehr, ganz im Gegenteil: Jetzt hat sie erfahren, dass die besagten monatlichen Updates optional sein sollen. Im Rahmen einer groß angelegten Testaktion könnten an verschiedene Nutzergruppen unterschiedliche Update-Versionen ausgeliefert werden, um die Wirkung der einzelnen Feature-Pakete zu untersuchen und so letztendlich zu einer optimal konfigurierten Version von Windows 9 und dem Modern UI 2.0 zu gelangen.

Aufmacherbild: Waiter holding empty silver tray over gray background von Shutterstock / Urheberrecht: cristovao

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