Windows Azure bereitet sich vor auf’s neue Jahr
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Im derzeit zu Ende gehenden Jahr hat Microsoft stark in die eigene Cloud-Plattform Windows Azure investiert – ja, 2012 war nicht nur das Jahr von Windows 8 und Windows Phone, sondern auch das Jahr der

Im derzeit zu Ende gehenden Jahr hat Microsoft stark in die eigene Cloud-Plattform Windows Azure investiert – ja, 2012 war nicht nur das Jahr von Windows 8 und Windows Phone, sondern auch das Jahr der Cloud. Diese Entwicklung wird nun fortgeführt: Kurz vor Jahresende haben die Redmonder noch einmal eine Reihe von Windows-Azure-Erweiterungen veröffentlicht, um die Microsoft Cloud auf das neue Jahr vorzubereiten.

Die Mobile Services, erst seit wenigen Monaten Bestandteil von Windows Azure, beinhalten nun einen Job Scheduler, mit dem Hintergrundjobs geplant und vorgetimt werden können – beispielsweise könnte man automatisch veraltete Daten aus Tabellen entfernen lassen. Mobile Services können künftig nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Nordeuropa erstellt werden, weitere Regionen sollen folgen. Weiterhin funktioniert das Windows Azure Command Line Tool jetzt auch in den Mobile Services.

In den Windows Azure Web Sites wurden die Möglichkeiten zur Skalierung verbessert. Fortan ist es möglich, auf bis zu sechs Shared Instances oder zehn Reserved VM Instances zu skalieren.

Das Windows Azure Management Portal unterstützt nun auch SQL Data Sync. Das lässt sich über die Option SQL Databases und den Unterpunkt Add Sync einrichten. Und auch das Active Directory Access Control Management ist seit dem neusten Azure Update über das HTML-Portal möglich – Namespaces kann man hier direkt erstellen.

Das Job und Task Management der Media Services kann künftig direkt aus dem Windows Azure Portal heraus erfolgen. Mediendateien können nun auch aus dem Blob Storage heraus hinzugefügt werden. Dank der neuen Reserved-Compute-Funktionen lässt sich bestimmen, wie viele Encoding Tasks gleichzeitig ausgeführt werden (per Default ist das nur ein einziger).

Dazu kommen Erweiterungen für virtuelle Netzwerke und ein neuer Subscription Filter. Der Windows Azure Store, bis dato nur in den USA verfügbar, ist künftig in zusätzlichen Ländern verfügbar und dürfte dazu beitragen, die Verbreitung von Windows Azure im kommenden Jahr noch mehr zu vergrößern.

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