Windows RT ist nicht gleich Windows RT
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Der Gartner-Bericht prophezeit das jähe Ende des Windows NT Kernels und den Siegeszug von Windows RT und damit den von Tablets und Smartphones als PC-Nachfolger. Apps sollen ganz bequem auf allen Geräten

Der Gartner-Bericht prophezeit das jähe Ende des Windows NT Kernels und den Siegeszug von Windows RT und damit den von Tablets und Smartphones als PC-Nachfolger. Apps sollen ganz bequem auf allen Geräten kompatibel sein. Doch wer daran glaubt, der sei naiv, sagt jetzt Woody Leonhard bei Infoworld.

Bis 2020, so hieß es im Gartner-Bericht, wäre der Win32-Kernel am Arbeitsplatz ausgestorben. Das wäre aber gar nicht so schlimm, ja sogar ganz toll, denn – so bisher der Tenor – fallen dadurch die Grenzen zwischen den Geräten für die App-Entwickler weg.

Ganz so einfach ist das aber nicht, wie die Analyse des Infoworld-Reporters jetzt zeigt. Wenn man Joe Belfiores Aussagen richtig deutet, wird Windows Phone 8 C, C++ und damit vermutlich auch DirectX unterstützen. Über die Browser Control lassen sich C#, XAML und HTML verwenden, was die alternative Grundlage für Apps darstellt (die auch schon bei WP7 in der Form vorhanden ist). Die Kombination aus C++ und DirectX ist zwar eine großartige Möglichkeit, Spiele zu entwerfen, sie muss aber nicht zwangsläufig auf Windows RT laufen.

Des Weiteren führt Mark Chamberlain aus, dass WP8 das Metro UI aus Windows 8 nur unterstützt, wenn die App das WinRT-API verwendet, die Auflösung des Smartphone-Displays beachtet und auf C++/DirectX oder HTML5 basiert.

Um heute zu testen, ob mein Spiel morgen auf Windows Phone 8 funktioniert, sollte ich also ausprobieren, ob die C++/DirectX-App unter IE-Control läuft. Man solle sich jedenfalls nicht auf der Tatsache ausruhen, dass Windows 8 und Windows Phone 8 auf dem gemeinsamen Kern WinRT beruhen werden, schließt Woody Leonhard seinen Bericht ab.

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